Bremecker Hammer Rundwanderung (Versetal)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 59 Min.
Höhenmeter ca. ↑550m  ↓550m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Diese Runde lädt ein zum Wandern im Sauerländer Eisen- und Wasserland. Hartes und Weiches, Heißes und Kaltes, vielleicht sind es die Gegensätze, die das Sauerland anziehend machen – auf jeden Fall ist es immer eine gute Empfehlung und ein Tipp gegen Sonnenbrand: Ferien im Sauerland.

Wir starten östlich von Lüdenscheid beim Schmiedemuseum Bremecker Hammer (Brüninghauser Straße/Lüdenscheid). Hier kommt Wasserkraft zum Einsatz, am Bremecker Bach und an der Verse, die ein Stück südlich von uns zur Versetalsperre aufgestaut wird. Hinter dem musealen Hammerwerk wird der Bach zu einem Teich gestaut, per Wasserrad wird der zum Hammer in Aktion versetzt. Und das schon länger, als das Gebäude hier steht. Die Eisenschmiede stammt von 1880. 1972 klopfte der Hammer nicht mehr, aber alles wurde so in Schuss gehalten, dass man seit 1980 das Museum funktionstüchtig herzeigen kann.

Wir wandern im Uhrzeigersinn, im munteren Auf und Ab, durch abwechslungsreiche Landschaft mit Wiesen, Feld und viel Wald nebst Örtchen. Der Weg Pferdekamp führt uns mit der Verse zur Rechten gen Norden in Richtung Oberbrüninghausen. Davor bildet die Börmecke einen kleinen Teich. Wir wandern einen Westbogen mit Wiese und Wald, gelangen auf über die Leifringhauser Straße beim Eichholzsiepen.

Die Tour führt über Kehrsiepen, um Brüninghausen und dessen Jugendstilkirche (1912). Am östlichen Ortsausgang queren wir die Verse, wandern durch Mischwald an Borbet vorbei, nehmen den Weg Borbet um die Höhe Osthelle (418m) herum und kommen ins Ahefeld an die Schwarze Ahe. Der Weg nennt sich Wigginghausen. Links verläuft die Straße Schwarze Ahe (L879) nebst der 8,3km langen Schwarzen Ahe. An der liegt das Industriedenkmal Ahehammer der Gemeinde Herscheid.

Wenn wir rund 7,5km gesamt gewandert sind, wird aus dem Weg ein Sträßchen. Wir beugen uns dem Gelände, gehen in Schleifen um den Düstersiepen, am Ort Schwarze Ahe vorbei, um die Quellen der Wermecke und durch Wigginghausen. Der Weg Vogelsang nimmt uns auf und führt – richtig, nach Vogelsang an der Schwarzen Ahe. Die Wäldchen heißen Bornhagen oder Buchholz, Huckenhohl oder Diebeshagen, die Bächlein haben am Ende ein „Siepen“ oder „-mecke“. Wenn der Wald Wiesen und Feldern mehr Platz einräumt, Wenninghausen seine Häuschen verteilt, sind wir bald an der Verse beim Bremecker Hammer.

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