Bergmähwiesenpfad Vogelsberg (Grebenhain)


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Wegweiser
Länge: 8.78km
Gehzeit: 02:14h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Wir wollen heute durch die wunderschönen Bergmähwiesen des Vogelsbergs wandern. Diese Wiesen werden seit Jahrhunderten von Menschen gepflegt, im Sommer gemäht und für die Viehzucht genutzt. Über den Bergmähwiesenpfad verteilt werden wir Infotafeln finden, die uns mehr über die Bergmähwiesen, den Vogelsberg und dessen Flora und Fauna erklären.

Wir starten unserer Wanderung auf dem Wanderparkplatz am Vulkanradweg bei Hartmannshain (Gemeinde Grebenhain). Der Pfad wurde von der Nachhaltigkeitsinitiative „Nähe ist gut“ gemeinsam mit dem Naturschutzgroßprojekt Vogelsberg entwickelt.

Gen Südwesten wandern wir parallel zur Lauterbacher Straße und überqueren diese nach ein paar hundert Metern Richtung Nordwesten. Westlich von Hartmannshain wandern wir auf einen Wiesenweg, dem wir in Richtung der Höhe des Ernstbergs (626m) über die Bergmähwiesen folgen.

Abseits unseres Weges wachsen allerlei Blumen, Kräuter und Gräser. Zwischen gelb blühender Arnika und Weicher Pippau leben Heuschrecken, Schmetterlinge und andere Insekten. Wer den Blick nach oben richtet, kann vielleicht einen Greifvogel kreisen sehen. Schließlich leben im Vogelsberg 117 verschiedene Vogelarten, Wald- und Gartenvögel, Steppen- und Feldvögel, Wasser- und Sumpfvögel und Siedlungs- und Felsenvögel.

Westlich von Herchenhain wandern wir durch ein kleines Waldstück und dann entlang der Nidder einen Bogen nördlich von Herchenhain. Hier gelangen wir in den Oberwald. Nun geht es bergauf zur Herchenhainer Höhe (733m). Am Rastplatz und Aussichtspunkt Herchenhainer Höhe, der nur hundert Meter abseits unseres Weges liegt, hat man einen wunderschönen Ausblick in den Spessart, Odenwald und Taunus bis zur Frankfurter Skyline. Ein kleiner Abstecher lohnt sich also.

Bergauf wandern wir weiter zum VHC-Denkmal, das an der höchsten Stelle der Herchenhainer Höhe steht und dann über einen kleinen Rundweg, vorbei an den Basaltstein-Formationen Das Gesicht und Bonifatiuskanzel. Infotafeln erklären uns, welche Sagen sich um die von Moos bewachsenen Kolosse ragen.

Weiter auf unserem Waldpfad durch den mystischen Oberwald gelangen wir wieder auf die Bergmähwiesen. Wir wandern nun gen Süden und lassen Herchenhain rechts unseres Weges liegen. Dann biegen wir bei Hartmannshain auf den Ringweg ab und überqueren die Lauterbacher Straße ein zweites Mal. Entlang des schmalen Flusses Salz gelangen wir zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Bildnachweis: Von UuMUfQ [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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