Ahrbrück

In Ahrbrück mündet der Kesselinger Bach nach seinem 14km langen Lauf in die Ahr. Die Ortsgemeinde Ahrbrück mit den Ortsteilen Brück und Pützfeld liegt zwischen Hönningen und Kreuzberg beiderseits der Ahr. In Ahrbrück in der Rochusstraße steht die kleine St. Rochus Kapelle aus dem Jahr 1637, gleich neben einem Spielplatz, und wirkt wie ein Gotteshäuschen für Kinder. Groß dagegen ist die St. Andreas Kirche aus dem Jahr 1967 mit dem Eckturm.

Etwas nördlich der Mündung des Kesselinger Bachs in die Ahr findet sich im Ortsteil Brück die Katharinenkapelle. Man kann das kleine aber feine Kapellchen mit einer Grundfläche von 15 x 5m nicht übersehen, denn es steht erhöht am Hang. Die Katharinenkapelle stammt aus dem 16. Jahrhundert. Der Altar mit der Mutter Gottes und der heiligen Katharina datiert sogar auf das 15. Jahrhundert.

Will man nach einem Abstieg von der Kapelle die Ahrseite wechseln, geht man über ein weiteres denkmalgeschütztes Bauwerk. Die Lindner Straße (K 84) wird von der Ahrbrücker Ahr-Brücke mit fünf Bögen aus dem Jahr 1892 über die Ahr getragen. Sie wurde aus Schieferbruchsteinen gemauert.

Der Endbahnhof der Ahrtalbahn von Remagen ins Ahrtal ist der Bahnhof Ahrbrück. Der Bahnhof Ahrbrück entstand um 1900 im Jugendstil. Das stattliche Bahnhofsgebäude mit offenem Bruchsteinsockel und verputzten Obergeschossen wird durch Walmdächer gut behütet.

Folgt man der Ahr vom Bahnhof aus abwärts, kommt man in den Ahrbrücker Ortsteil Pützfeld. Hier steht nördlich der Ahr die Pützfelder Kapelle. Die katholische Wallfahrtskapelle ist ein barocker Saalbau aus den Jahren 1680-81. Sie diente einst als Kapelle der im 19. Jahrhundert abgetragenen Burg Pützfeld. Die Pützfelder Marienkapelle steht malerisch umgeben von Natur auf einer kleinen Anhöhe in einem Hang. Der Innenraum ist von einer fantastischen, einheitlichen, barocken Ausstattung, die diese Kapelle zu einem Kleinod werden lassen.

Regionaler Bezug:

Altenahr Landkreis Ahrweiler Rheinland-Pfalz Südliches Ahrgebirge Ahr-Eifel Eifel