Ahornweg (Teutoburger Wald)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 99 km
Gehzeit o. Pause: 24 Std. 6 Min.
Höhenmeter ca. ↑2120m  ↓2120m
Ahornweg Wegzeichen Markierung Beschilderung

Der Ahornweg, erkennbar an dem schwarzen Ahornblatt auf weißem Grund, ist einer der facettenreichen Wanderwege, die durch den Natur- und Geopark Terra-Vita im Osnabrücker Land führt. Eine wunderschöne Natur erschließt sich hier, am Übergang vom Teutoburger Wald in die Norddeutsche Tiefebene.

Das Osnabrücker Land ist gerade wegen seiner Kontraste ein reizvolles Wandergebiet. Hier treffen die flachen Ebenen der Norddeutschen Küstenlandschaft auf die hohen Kämme des Teutoburger Waldes und des Wiehengebirges.

Im Osnabrücker Land sind allerortenss Spuren der belebten Geschichte dieser Region zu finden. Für Wanderer verspricht die Tour daher abwechslungsreich zu werden. Der Ahornweg ist einer der ältesten und gleichzeitig auch beliebtesten Wanderwege des Osnabrücker Landes.

Wandern auf dem Ahornweg - Wegbschreibung

Der rund 100 Kilometer lange Ahornweg ist als Rundweg angelegt. Start- und Zielpunkt ist die Stadt Bad Iburg. Hier gibt es bereits einiges zu sehen. Die Iburg ist eine fast 1.000 Jahre alte Höhenburg, die stolz über dem Ort thront. Während des Barocks umgebut, wurde sie zu einer prachtvollen Residenz.

Während die Orte, die auf dem Ahornweg passiert werden, viel Interessantes über die Kulturgeschichte der Region erzählen, ergeben sich auch immer wieder eindrucksvolle Naturschauspiele und imposante Aussichten. So blickt der Wanderer vom Hermannsturm auf dem Dörenberg auf die Kämme des Teutoburger Waldes.

Auf dem Lammersbrink erreichen wir den Varusturm, der hingegen einen Fernblick auf Georgsmarienhütte, Osnabrück und bei guter Sicht sogar auf das Wiehengebirge ermöglicht.

Zwei Alternativen stehen für die Wanderung zur Verfügung. Die kleinere Runde führt überwiegend über die Kämme des Teutoburger Waldes, die größere verläuft teilweise in die Ebene, nach Melle und in die Hügellandschaft der Borgloher Schweiz.

Weiter führt der Weg durch die Kurorte Bad Rothenfelde und Bad Laer. Beide sind beliebte Sole-Bäder. In Bad Laer befinden sich weitere wichtige Wegpunkte der Wanderung. Der im Jahre 1050 erbaute Griese Toarn gilt als Wahrzeichen der Stadt. Sein gemauertes Satteldach mit Treppengiebel ist in der Region einzigartig.

Unbedingt erlebt haben sollte jeder Wanderer, der auf der Suche nach Erholung ist, auch den neu gestalteten Erlebnis-Kurpark Bad Laer. Ehe der Weg abschließend zurück zum Ausgangspunkt führt, hält er ein weiteres Highlight bereit: Die Kalksinterterassen stellen ein einzigartiges Naturschauspiel dar.

Bildnachweis: Von ThomasLieven [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

Vgwort