Über den historischen Grenzweg bei Oberthal (Saarland)


Erstellt von: RS
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 20 Min.
Höhenmeter ca. ↑285m  ↓285m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der ausgeschilderte „Grenzweg“ in der Gemeinde Oberthal folgt den Spuren der ehemaligen Saargebietsgrenze von 1920-1935. Obwohl die Wanderung ausschließlich durch ein Waldgebiet verläuft, kommt durch den historischen Bezug und die entsprechend aufgestellten Informationstafeln am Wegesrand sicher keine Langeweile auf.

Nahe Gronig, einem Ortsteil von Oberthal, finden sich an der „Kapellenwiese“ reichlich Parkmöglichkeiten, um die Wanderung zu beginnen. Zunächst leiten die Wegweiser des Grenzwegs auf weichen Waldwegen steil aufwärts bis zum Losenberg (512m), der Wasserscheide von Blies und Nahe, bevor es dann abwärts bis ins schöne Nahetal geht.

Irgendwann leitet dann der Grenzweg nach rechts aus dem Nahetal heraus und wir wandern weiter auf schönen Waldwegen bis wir linker Hand einen riesigen Rhyolith-Steinbruch erspähen. Rhyolith ist übrigens dem Granit sehr ähnlich und auch unter dem Namen Quarzporphyr bekannt.

Wir erreichen kurz darauf den Festplatz „Amesborn“, wo die ehemalige Saargebietsgrenze nach links abzweigt. Die Wegweiser des Grenzwegs leiten uns hier aber aufwärts durch den sogenannten „Pfaffenwald“, und wir erreichen kurz darauf den bekannten Saarlandrundwanderweg, der auf stattlichen 273 Kilometern den Grenzen des Saarlandes folgt.

Die „Straße der Skulpturen“ mit einigen mächtigen „Steinblöcken“ leitet uns nun, einem Trampelpfad folgend, abwärts bis auf einen schönen Waldweg, welcher uns wieder zurück bis zur „Kapellenwiese“ führt.

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