Zwischen Leverkusener Seenplatte und den Rheinauen bei Rheindorf


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Nützliches und Informationen zur Tour
Länge: 11.64km
Gehzeit: 02:40h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und GPX-Details

Der Leverkusener Stadtteil Rheindorf ist umgeben von Wupper und Rhein, Hitdorf und Seenplatte sowie der A59, dem Kreuz Monheim und der Bahnstrecke zwischen Leverkusen und Düsseldorf.

Unsere Runde, die an der Mündung der Wupper in den Rhein vorbeikommt, startet beim Parkplatz Hitdorfer See. Der Hitdorfer See, örtlich auch „Blaue Donau“ genannt, ist einer der Kiesbaggerseen, die der Naherholung dienen. Das mit der blauen Donau ist eine Schmeichelei, die dem See aufgrund seines klaren und tiefblau erscheinenden Wassers verliehen wurde. Es gibt auch Seen, die unter Naturschutz stehen, wie der Krapuhlsee oder der Monheimer See, nördlich von hier. Die Seenlandschaft entstand durch Auskiesung in der Rheinniederung. Als man nicht mehr baggerte, liefen die Löcher voll.

Wir wandern zwischen dem Hitdorfer See und dem Stöckenbergsee durch, überwinden die A59, streifen am Rand eines Wohngebiets von Rheindorf durch ein Wäldchen und kommen an einer Sportstätte vorbei. Dann sind wir in der Memelstraße. Rechts ist die Kirche Zum Heiligen Kreuz, wie eine große Wabe gebaut. Am Ortsrand sind wir bei den Kleingärtnern Butterheide.

Durch die Flur wird die Wupper erreicht. Mit ihrem Lauf zur linken Seite wandern wir der Mündung der Wupper in den Rhein entgegen, unterqueren die Autobahn. Rund 116km hat die Wupper bei der Mündung hinter sich, beginnend bei Börlinghausen in der Marienheide im Oberbergischen Kreis.

Wir wandern das folgende Stück durch die Rheinaue und biegen nach rechts und Hitdorf ein. Dort ist der Sitz von Mazda in Deutschland. Der Ortskern von Hitdorf liegt linkerhand von uns, die wir durch die Flur weiterwandern. Zwischen Waldsee und Stöckenbergsee, Altenhof und Neuhof gelangen wir zum Parkplatz am Hitdorfer See.

Es böte sich bei Hitdorf auch ein Besuch des Hitdorfer Hafens am Rhein. Der war einst ein Umladeplatz für Handelsschiffe. Hitdorf war neben Düsseldorf, Mülheim und Zündorf einst einer der wichtigen Häfen im Bergischen, erstmals 1356 urkundlich genannt.

Bildnachweis: Von DiAuras [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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