Zweribachwasserfälle und Hohwartfelsen (bei St. Peter)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 14 Min.
Höhenmeter ca. ↑556m  ↓556m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Ein aussichtsreicher Hochgenuss im Hochschwarzwald steht uns bevor, der uns vom Zweribach über zahlreiche Aussichtspunkte führen wird, nebst Highlight und Tiefgang: den Zweribachwasserfällen. Hauptweg, Höhenweg, Kapfenbergweg, Feldbergblicke, Hirschmatten und Finstergrundweg bilden unseren roten Faden durch unterschiedlichste Schattierungen von Grün. Unterschiedlichste Formen von Wegzehrung haben wir eingepackt.

Überwiegend sind wir im Beritt von St. Peter, ein bisschen in dem von Sankt Märgen und auch im Bereich des Simonswälder Tals. Wir starten am Zweribach, beim Parkplatz am Brunnen, den wir über den Zweribachweg erreichen. Das Sträßchen kommt von Josenhof und führt am Haldenschwarzhof vorbei. Wir wandern mit dem Uhrzeigersinn und durch den Naturschutz mit Bannwald und Zweribach.

Per Hirschwinkelweg kreuzen wir den Zweribach und biegen scharf links vom Hirschwinkelweg ab, um dem Hirschbach Hallo zu sagen, der hinter dem Bruggerhof fließt. Wir sind am Rand des Bannwalds Zweribach, der unter Naturschutz steht und kommen auf eine Lichtung mit Schutzhütte, Rastmöglichkeit, Kreuz und Teich, wo sich unsere Runde öffnet.

An diesem Vesperplatz stand bis 1984 der abgebrannte Brunnenhof. Übrigens kommen Wanderer auf der zweiten Etappe des Prädikatswanderwegs Zweitälersteig (108km) auch hier vorbei. Rechts kommt man zu den Zweribachwasserfällen, wir wandern links und wollen erstmal Höhenflüge erwandern.

Über den Hirschbach kommen wir zur Aussicht Hohwartfelsen und kurz drauf zur Bannwaldhütte, wo wir auf den Hauptweg biegen. Auf dem bleiben wir für die nächsten rund 1,2km.

Es geht zwischen dem Mättleweiher und einem weiteren Weiher durch, hinauf zur Aussicht Birkfelsen. Mit kleinen Serpentinen gelangen wir auf den Höhenweg, über den Birkenmoosbach nebst Schutzhütte, an den nördlichen Rand der verstreuten Bebauung von Sankt Märgen, wo wir nach rechts in den Kapfenbergweg biegen. Wir sind auf gut 1.025m und haben etwa 4,8km gewandert. 

In der Höhenlage mit Waldrand und Wiesen reihen sich die Aussichtsmöglichkeiten aneinander: Der Blick über Feldberg, Rheinebene und Vogesen, an der aus Holz gezimmerten kleinen Kapfenkapelle, der nächste Aussichtspunkt lässt ebenfalls dorthin blicken, der dritte in diesem Bunde nennt sich schlicht Feldberg. Wir biegen nach rechts vom Kapfenbergweg ab, Richtung der Hirschmatten, einem Feuchtgebiet am Hirschbach, wo wir auf den Hauptweg stoßen, einen Grillplatz und Rastmöglichkeit haben. 

Der Finstergrundweg leitet uns zu den Zweribachwasserfällen, die das i-Tüpfel auf die abwechslungsreiche Wanderung bringen. In mehreren Fallstufen plätschert der Zweribach hinab ins Simonswälder Tal, mit Anschluss an die Wilde Gutach. Wir horchen und riechen die Wasserkraft mit der Oberen-, Mittleren- und Unteren Fallstufe, die 8, 3 und 15m ausmachen, in unterschiedlicher Stärke ihr Nass verteilen, und genießen die verschiedenen Sinneseindrücke. Herrlich!

Bildnachweis: Von Schoschi [CC BY 4.0] via Wikimedia Commons

Vgwort