Rundwanderung St. Märgen mit Rankmühle, Hirschbachfällen, Bannwald und Zweribachwasserfällen


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 34 Min.
Höhenmeter ca. ↑624m  ↓624m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wunderschöne Blicke in das Wildgutach- und das obere Simonswäldertal bietet diese Runde zu den Zweribachwasserfällen und durch den dortigen Bannwald. Start ist im hübschen heilklimatischen Kur- und Wallfahrtsort St. Märgen, rund 18km östlich von Freiburg im Schwarzwald gelegen.

Die Runde verläuft nördlich des Ortes mit der prägenden ehemaligen Klosterkirche St. Märgen, die auf ein Augustiner-Chorherrenstift zurückgeht. Dessen Geschichte begann um 1118.

Wir starten nördlich der Klosterkirche in der Straße Landfeldweg am Hotel Hirschen, wo wir parken. Das Stück über den aussichtsreichen Landfeldweg führt uns zur Rankmühle, wo sich die Runde öffnet. Die in Privatbesitz befindliche Rankmühle wurde Mitte des 18. Jahrhunderts gebaut. Das historische Gebäude lassen wir links von uns und kommen zum Aussichtspunkt Feldberg.

Jetzt folgen wir der Straße Steinbachtal. Nach dem Theehof folgen wir dem Hauptweg und sind nach rund 2km im Waldgebiet der Gutacherhalde. Nach einem knappen weiteren Kilometer sind wir im Bereich vom Kleinen Wasserfall unterhalb der Aussicht Birkfelsen. Weiter geht es gen Norden auf dem Hauptweg, den wir verlassen, um zur Aussicht Hohwartsfelsen zu gelangen.

Nach gesamt etwa 5km sind wir bei den Hirschbachfällen zwischen St. Peter und Simonswald. Die Hirschbachfälle bestehen aus einem oberen (5m Fallhöhe) und unteren Hischbachfall, der sich über 4 Stufen 20m tief stürzt.

Den niedrigsten Punkt der Runde erreichen wir nach etwa 5,7km nahe der Schutzhütte beim einstigen Brunnenhof, der bis auf wenige Reste abgebrannt ist und zuvor rund 250 Jahre lang bewohnt und bewirtschaftet war. Hier lässt es sich für einen Moment gut rasten. 

Nach der Pause geht es auf schmalem Pfad aufwärts zu den Zweribachwasserfällen. In mehreren Fallstufen stürzt sich der Zweribach hinab ins Simonswälder Tal und in die Wilde Gutach – was für ein Naturschauspiel!

Wir haben jetzt etwa die Hälfte der Wanderung geschafft und folgen dem Pfad links aufwärts. Auf dem nächsten Kilometer drängen sich circa 200 Höhenmeter, die wir in Serpentinen zu überwinden haben. Dabei kommen wir am Aussichtspunkt Schwarzwald vorbei und verschnaufen zwischendrin ein wenig. Kurz darauf biegen wir in den Finstergrundweg links ein und nun geht es leicht bergab.

Wenn es wieder lichter um uns wird, sind wir bei der Gschwanderdobelhütte und der Örtlichkeit namens Hirschmatte. Wir biegen wieder auf den Hauptweg ein und gehen durch den Wald zum Roten Kreuz und dem Kapfenbergweg, einerseits der Wald, andererseits haben wir einen offenen Blick vom Aussichtspunkt „Feldberg, Rheinebene, Vogesen“. Wir genießen auf dem weiteren Weg Blicke über St. Peter und St. Märgen.

Auf dem Weg liegt die kleine, aus Holz gezimmerte, Kapfenkapelle. Zwei weitere Punkte bieten herrliche Aussichten, bevor wir bei der Rankmühle wieder nach St. Märgen zurückgehen.

Bildnachweis: Von Christiane Stickel-Welsch [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

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