Zwei-Täler-Steig (Nassachtal und Filstal)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 9 Min.
Höhenmeter ca. ↑491m  ↓491m
Zwei-Täler-Steig Uhingen Wegzeichen Markierung Beschilderung

In und um Uhingen finden sich im Filstal einige schöne Routen, die unterschiedliche Schwerpunkte haben, wie der Löwenpfad mit Schloss Filseck oder demgegenüber eine Route der Industriekultur. Wir entscheiden uns für die Natur-Runde mit Nassachtal und Bärentobel, wir erreichen Höhe auf der Diegelsberger Platte und gelangen ins Filstal zurück.

Uhingen liegt rund 6km westlich von Göppingen im malerischen Filstal. Wir starten am schmucken Rathaus Uhingen, das mit der Cäcilienkirche zu den ältesten Bauten Uhingens gehört. Wir queren die Fils und sind zum Bahnhof Uhingen unterwegs, wo wir die Gleise hinter uns lassen und nach links in die Heerstraße gehen. Kurz drauf sind wir schon aus der Bebauung weitestgehend hinaus, der Unterlachbach ist links von uns und wir halten uns durch die Feldflur nach rechts, von der Heerstraße abbiegend und dem Kohlplattenweg zukommend.

Durch ein Stück Wald erreichen wir nach ca. 3,4km Nassachmühle an der Nassach. Die rund 6km lange und in die Fils mündende Nassach ist ein Zusammenfluss aus Herrenbach und Lochbach.

Mit Wald und Nassach wandern wir zum Naturschutzgebiet Bärentobel und auf den Bärentobelweg. Der Bärentobel fließt der Nassach zu. Durch Wald geht’s dann nach Nassach, einer Gründung aus der Zeit von Kaiser Barbarossa um das Jahr 1245. Wir kommen durch den Glashüttenweg uns sind damit auch ein wenig auf der historischen Spur des Ortes, in dem es eine Glasbläserei (15./16. Jahrhundert) gab.

Nach etwa 7,2km queren wir die Nassach und die Nassachtalstraße, die Wanderung macht eine Richtungsänderung. Von rund 330m geht’s die nächsten gut 2km bis 465m hinauf durch Wald auf die Diegelsberger Platte. Es genießt sich ein herrlicher Blick auf das Albvorland und den Albtrauf vom Hohenstaufen im Osten bis zum Roßberg im Westen, wenn es die Wetterverhältnisse erlauben.

Wir wandern nach Diegelsberg hinab. Diegelsberg wurde früher auch Schnapsbuckel genannt, weil 1844 dort eine Kirschgeistfabrik war. Es gab wohl im Mittelalter auch eine Burg, darauf verweist der Burgweg auf dem Weg zur evangelischen Pauluskirche. Durch die Krapfenreuter Straße geht’s in die Brennereigasse und im weiteren Verlauf hinunter an die Nassach.

Im Uhliger Stadtberitt kreuzen wir die Bahngleise und die Stuttgarter Straße. Links haben wir den Epplesee und ein Industriegebiet mit einigen Firmen, die sich längs der Fils und der B10 aufreihen. Am Ufer der Fils entlang wandern wir zum Rathaus.

Bildnachweis: Von Jogo.obb [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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