Vor der Alb: Rundwanderung Uhingen-Sparwiesen


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 42 Min.
Höhenmeter ca. ↑259m  ↓259m
Wanderweg Vor der Alb in Uhingen

Uhingen, unser Start und Ziel, hat viel für Wanderfreunde zu bieten. Hier gibt es auch einen Löwenpfad, der das Schloss Filseck in die Runde bindet, so wie wir. Uhingen, von der Fils durchflossen, erstreckt sich über die Berghänge Haldenberg/Wurmberg und Wasserberg.

Wasser ist ein Thema „Vor der Alb“, das wir mit Fils, Charlottensee und Butzbach rund um Sparwiesen, bearbeiten. Wäldchen, Wiesen und Felder sind mit von der Partie – und Kalorie, wenn wir mögen.

Was es damit auf sich hat, erfahren die Nichtschwaben unterwegs. Start ist das Rathaus in Uhingen, das mit der Cäcilienkirche das älteste Gebäude Uhingens ist. Das schmucke Rathaus mit Fachwerkobergeschoss und Glockenturm steht vis-a-vis der Fils.

Wir lenken die Schritte durch die Sparwieser Straße, passieren mit ihr die B10, wandern zum historischen Eulenhof und von dort zum Charlottenhof nahe dem Charlottensee, den wir auf der Rückrunde näher betrachten.

Wir halten uns am Charlottenhof mit Reiterei und Bushaltestelle gen Westen, wandern mit Waldrand und Feld durch die sanfte Hügellandschaft des Voralbgebiets, hinauf und hinab nach Albershausen. Die Schafhofstraße leitet über den Butzbach. Bei der Sportstätte links halten. Mit der Sparwieser Straße verlassen wir den Ort. Durch das Butzbachtal aufwärts, gesäumt von Weiden und Blumenwiesen, geht’s zum Freizeitzentrum Café Sieder mit Minigolf.

Leicht bergan gelangen wir in den Uhinger Stadtteil Sparwiesen. Unterdessen kann man ringsherum immer wieder Aussichten auf das Mittelgebirge der Schwäbischen Alb mit dem Boßlermassiv genießen. Den Ort verlassend streifen wir Gärten und Felder. Durch ein Wäldchen geht’s zum Charlottensee mit Naturschutzgebiet. Gelbe Teichrosen sind hier zu finden und ein Fütterungsverbot. Durch das Brotfüttern der Enten wird die Verlandung des kleinen Sees gefördert, was es zu verhindern gilt.

Durch den Baronenwald nähern wir uns Schloss Filseck mit Wurzeln im 13. Jahrhundert, das herrliche Aussichten auf das Filstal und den Hohenstaufen gewährt. Der großzügig angelegte vierflügelige Bau hat einige hübsche Säle und Gastronomie zu bieten. Schloss Filseck im Stil der Renaissance beherbergt das Kulturamt im Landkreis Göppingen sowie ein Informationszentrum.

Durch die Kulturlandschaft geht’s zurück ins Städtle, wo wir die Cäcilienkirche rechterhand sehen. Der Kalorie auf die Spur kommen, könnten wir per Abstecher zur Confiserie Bosch, die seit über 100 Jahren Wibele backt. Ein Wibele ist ein klassisches, schwäbisches, goldgelbes und süßes Kleingebäck aus Bisquit.

Bildnachweis: Von Pjt56 [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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