Zittenfeldener Quelle (Rundwanderung bei Amorbach)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 53 Min.
Höhenmeter ca. ↑396m  ↓396m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Zittenfeldener Quelle ist ein Naturdenkmal in Unterfranken im Odenwald, liegt zwischen Zittenfelden und Amorbach, das man übrigens unbedingt besuchen sollte aufgrund seiner schmucken Altstadt rund um das ehemalige Benediktinerkloster.

Nibelungenfans sollten die Zittenfeldener Quelle auch nicht versäumen, denn sie wird als Siegfriedbrunnen gehandelt, einem der möglichen Tatorte an denen Drachentöter Siegfried von dem listigen Hagen von Tronje hinterrücks umgebracht wurde. Kein Wunder also, dass hier auch der Nibelungensteig vorbeikommt.

Unsere Wanderschlaufe startet südlich von Amorbach am Parkplatz Beucher Berg. Die ersten 6km bis nach Zittenfelden werden wir in der Niederung verbringen. Dann heißt es für rund 2,3km Ansteigen von rund 280 auf 468m, für rund 5km bleibt man obenauf, mit Wiesen, Feldern und Beuchen. Anschließend lässt man es 3km lang abwärts auslaufen.

Mit Wald und oberhalb des Tals der Morre wandern wir gen Zittenfelden und kommen auf dem Weg zur Zittenfeldener Quelle. Dort kommt das Wasser aus einer Höhle im Buntsandstein und stürzt sich gleich 3m per Wasserfall runter. Der sich bildende Bach fließt zur Morre. Ein hübsches Fleckchen, auch für einen Hinterhalt. Wir erinnern uns: Siegfried, fast unbesiegbar, weil in Drachenblut gebadet, bis auf diese kleine Lindenblattstelle, schöpft Wasser aus der Schichtquelle, Hagen, über den Makel trefflich informiert, setzt zum Hieb und: Schicht im Schacht.

Weiter geht’s, das Tal der Morre östlich von uns, passieren wir den Müllerbrunnengraben und die Mannest bei Zittenfelden, das ebenfalls östlich von uns gestreift wird. Wir kommen auf den Neuen Weg, sind nach rund 7,8km am südlichsten Zipfel der Runde, biegen nach rechts und wandern nach Beuchen. Dort ist die Filialkirche Heilige Vierzehn Nothelfer (1924) denkmalgeschützt. Das Örtchen hat um die 130 Einwohner. Im Wald treffen wir auf die Schwenderskapelle (1886). Es geht weiter talwärts, auch mal in Serpentinen, es naht das sehenswerte Barockstädtchen Amorbach.

Bildnachweis: Von Freak-Line-Community [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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