Wilde Täler und fürstliche Höhen im Naturpark Obere Donau (Donaufelsenläufe)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 35 Min.
Höhenmeter ca. ↑525m  ↓525m
Donaufelsenläufe Wilde Täler - Fürstliche Höhen

Heute lernen wir das Schmeietal auf einem kurvenreichen Abschnitt zwischen Storzingen und Oberschmeien kennen, wobei wir von der östlichen Fürstenhöhe (794m) starten. Es wird naturnah, geziert mit markanten Felsen und der mäanderten Schmeie. Zurück geht es durch das Uschental hinauf zum Säntisblick. Der Säntis ist mit 2.502m der höchste Berg im Alpstein (Ostschweiz) – mal sehen, ob wir ihn sehen.

Die B 463 verbindet Straßberg mit Sigmaringen und von der Straße biegen wir auf den Parkplatz bei der Fürstenhöhe ein. Die Runde verläuft gegen den Uhrzeigersinn und wir halten uns gen Nordwesten. Erst haben wir offene Landschaft und kommen dann in den Wald. Die ersten rund 1,2km geht es talwärts. Im Kesseltal geht es über eine Wiese und aufwärts, von rund 700m auf etwa 788m.

Wir passieren Ackerflächen und können an einem hübschen Örtchen rasten: Hinter dem Sonnacker, heißt das hier. Hohe Bäume spenden Schatten. Wald- und Forstwege legen sich unter unsere Füße und wir kommen zu einer Waldliege beim Irrleberg sowie Blick zum Zupferfelsen (747m), unserem nächsten Ausguck – auch hier erwartet den Wanderer eine Sitzgelegenheit, die wir nach rund 5,5km Wanderung erreichen.

Nach nicht mal einem weiteren Kilometer erreichen wir den Langen Felsen mit Aussicht auf Storzingen, einem Teilort der Gemeinde Stetten am kalten Markt. Stetten kennt vielleicht mancher, weil er gedient hat und zwar in der Albkaserne und auf dem Truppenübungsplatz Heuberg, der nordwestlich unserer Route ist. Das Areal mit allen zugehörigen militärischen Plätzen und Anlagen ist stattliche 47,9km² groß.

Vom Langen Felsen aus geht es ins Tal der Schmeie, die als Schmiecha bei Albstadt-Onstmettingen das Licht der Welt erblickt und insgesamt auf 41,4km kommt, bevor sie bei Inzigkofen in die Donau mündet. In diesem Teil des Schmeietals mäandert sie besonders kurvenreich und ist dabei ebenso lieblich, lädt an einem Grillplatz zur Rast ein oder zum Füßekühlen an einem Brückchen.

Wir verlassen die Schmeie nach gesamt etwa 9,3km, gehen hinauf über den Zuschentalweg durchs Uschental und folgen dem Weg für rund 1,2km, wobei wir am Rappenfelsen vorbei kommen, dann biegen wir rechts vom Zuschentalweg ab und gehen weiter bergauf – wobei der Mischwald gnädigen Schatten wirft.

Last but noch least erwartet uns der Aussichtspunkt Säntisblick bis in die Schweizer Alpen, doch nur bei schönem Wetter. Auf der Fürstenhöhe wieder angelangt, kann man sich jetzt gleich ins Vehikel schwingen und eine Gastronomie aufsuchen, oder nutzt den Grillplatz für eine fürstliche Mahlzeit.

Bildnachweis: Von Ustill [CC BY-SA 3.0 de] via Wikimedia Commons

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