Donaufelsenläufe: Donaufelsengarten im Gutenstein-Thiergarter Felsenlabyrinth


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 26 Min.
Höhenmeter ca. ↑402m  ↓402m
Donaufelsenläufe Donaufelsengarten

Die Runde Donaufelsengarten, markiert als einer der Donaufelsenläufe, wird uns hübsche Donaublicke schenken, das malerische Kohltal vorstellen und „nomen est omen“: wilde Felslandschaft zeigen, durch das Gutenstein-Thiergarter Felsenlabyrinth. Es wird „zum die Wände hoch gehen“, dabei „auf-brausend“ im sportlichen Sinne mit lohnenswerten Aussichten.

Wir starten auf der gegenüberliegenden Donauseite von Gutenstein, einem westlichen Stadtteil von Sigmaringen. Am Parkplatz Hofstättle, unterhalb des Kreuzfelsens, ist Einstieg und alsbald Aufstieg.

Durch einen lichten Buchenmischwald streben wir von etwa 600m fast 100m himmelwärts zum Teufelslochfelsen, den wir nach rund 850m erklimmen. Lohn der Mühe: eine herrliche Aussicht ins Donautal.

Weiter geht es durch Wald und eine Ackerlandschaft und wenn wir auf einen befestigten Kiesweg treffen, biegen wir in das malerische und tief eingeschnittene Kohltal ein, mit recht hohen Bäumen und es geht stetig leicht aufwärts. Wenn der Wald einer Lichtung Platz macht sind wir „Auf der Steige“ mit offener Landschaft, passieren ein Sträßchen, bis uns der Wald wieder empfängt. Den höchsten Punkt der Runde haben wir nach etwa 4,2km und auf 771m.

Schon bald kommen wir an eine Vesperinsel, am Ort mit Geschichte an der Antonius-Buche. Dereinst flehte ein Hirte den Heiligen an, er möge ihm behilflich sein, seine entlaufenen Schweinchen wiederzufinden und Schwupps, so geschah es an der Buche, vielmehr an der davor, denn diese hier wurde in den 1960ern neu gepflanzt. Es geht talwärts.

Wir erklimmen als nächstes den Rabenfelsen mit herrlicher Aussicht, die zu erreichen Trittsicherheit verlangt und besser auch Schwindelfreiheit, denn der Rabenfelsen fällt recht steil hinab ins Donautal. Der Blick von hier ist natürlich fantastisch. Das kommende Stück Naturpfad ist auch ein Abschnitt des Donau-Zollernalb-Weges (160km). Ein Blick über die Schulter zeigt uns den erhabenen Rabenfelsen aus südlicher Sicht.

Über eine kleine Serpentine kommen wir am Aussichtspunkt Eichenbühl vorbei. Weitere Aussichten auf den verbleibenden knapp 3km sind der Aussichtspunkt Burghalde mit Blick auf das Gutensteiner Schloss (um 1600, privat) auf einem Felssporn und wir sehen die Donau Bögen ins Relief malen. Ein weiterer Punkt ist der Kreuzfelsen, bevor wir schlussendlich zum Parkplatz Hofstättle mit Grillstelle bergab wandern.

Bildnachweis: Von Dg-505 [CC BY 3.0] via Wikimedia Commons

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