Wiedeturmweg (Frankenwald)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 57 Min.
Höhenmeter ca. ↑388m  ↓388m
Wiedeturmweg Issigau (Frankenwald)

Eine aussichtsreiche Tour im Frankenwald startet in Naila, genauer im Ortsteil Einsiedel am Parkplatz. Von hier wandert man entgegen des Uhrzeigersinns los über Saarhaus und Heinrichsdorf nach Issigau. Wir laufen quer durch Issigau zum ehemaligen Schulhaus am Dorfende und dann auf einem Feldweg mit schönen Weitblicken aufwärts zum Waldrand.

Von Issigau leitet der Wiedeturmweg hinauf auf den Wolfstein (549m). Hier wurde 1903 der Wiedeturm errichtet, ein knapp 19m hoher Aussichtsturm. Der Wiedeturm wurde aus Natursteinen errichtet. Nach dem Aufstieg über 75 Stufen bietet sich dem Betrachter ein herrlicher Überblick über das Höllental, hinüber zur Burgruine Lichtenberg sowie über das Saaletal und Blankenberg weit hinein in den Thüringer Wald.

Der Wiedeturm steht nur wenige hundert Meter vom Treffpunkt dreier großer Fernwanderwege entfernt: Rennsteig, Frankenweg und Fränkischer Gebirgsweg geben sich hier die Hand. Über einen Waldweg wandert man in den kleinen Ort Wolfstein. Von hier geht’s weiter zum Gasthaus zum Hirschsprung und durch den Wald zum Aussichtspunkt König David. Vom König David aus lohnt ein Abstecher zum Hirschsprung, einer Felsspitze hoch über dem Höllental, von der ein hölzerner Hirsch zu springen scheint.

Im Tal angekommen passieren wir die Selbitz direkt an der Einmündung der Thüringischen Muschwitz und kommen zum Informationszentrum Blechschmidtenhammer des Naturparks Frankenwald, das im ehemaligen Bahnhof Lichtenberg untergebracht ist. Davor finden sich noch eine kleine Lok und drei Wagen, die an die Zeiten erinnern, als hier noch die Eisenbahn fuhr.

Dann kommt man zum Besucherbergwerk Friedrich-Wilhelm-Stollen. Der Stollen wurde 1793 von Alexander von Humboldt projektiert, der zu dieser Zeit Oberbergmeister im benachbarten Bad Steben war. 200m des ursprünglich etwa einen Kilometer langen Stollens sind heute für Besucher zugänglich.

An der Selbitzmühle beginnt die Wanderung durch das über 3km lange Höllental, wie der untere Abschnitt des Selbitztals genannt wird. Ab dem Jungfernsteg (auch später noch ab dem Teufelssteg) kann man auf beiden Selbitzufern nach Hölle wandern. Die schönere Strecke führt am rechten Ufer zusammen mit dem Röhrensteig. Der Track zeigt die bequeme Variante über die befestigte Fahrtstraße am linken Ufer.


Bildnachweis: By TPO (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

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