Flaserkalk-Steig zum Steinbruch Horwagen (Bad Steben)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 50 Min.
Höhenmeter ca. ↑334m  ↓334m
Frankenwaldsteigla Flaserkalk-Steig Wegzeichen Markierung Beschilderung

Auf dem Flaserkalk-Steig entdecken wir die ländliche Idylle des Frankenwaldes. Wenn wir auf dem Flaserkalk-Steig wandern, erhalten wir die Möglichkeit, links und rechts des Wegs die weiten Felder und Wiesen der örtlichen Landwirte zu betrachten. Seinen Namen verdankt dieses Frankenwaldsteigla dem Steinbruch bei Horwagen.

Im Steinbruch Horwagen wurde bis in die 1990er Jahre der charakteristische rot-gemaserte Flaserkalk abgebaut. Der wurde unter der Bezeichnung Marxgrüner Marmor oft als Dekorationsgestein für Innenausbauten verwendet.

Flaserkalksteig Wegbeschreibung

Startpunkt der Wanderung ist die Wandertafel am Bahnhof Bad Steben. Von hier aus folgen wir der Markierung, wandern am Kurpark und der Therme vorbei und durchqueren einen kleinen Park. Wenn wir den Ort verlassen, tauchen wir in einen hübschen kleinen Laubwald ein, den Hemplabühl. Hier genießen wir den ersten schönen Ausblick auf Bad Steben, ehe wir das Waldstück umrunden und durch die Wiesen und Felder hindurch bis zur Verbindungsstraße Geroldsgrün-Bad Steben wandern.

Unterwegs eröffnen sich immer wieder herrliche Ausblicke auf den östlichen Frankenwald und das Fichtelgebirge. Nach einiger Zeit erreichen wir Untergerlas. Das Alte Forsthaus, ein Wanderheim der Ortsgruppe Bobengrün des Frankenwaldvereins, lädt zu einer ausgiebigen Rast ein. Frisch gestärkt, nehmen wir den nun folgenden steilen Aufstieg in Angriff.

Dabei passieren wir eine abwechslungsreiche Feld- und Waldlandschaft. Wer mag, kann einen Abstecher zum Gipfel des 729 Meter hohen Spitzberges machen, ehe wir den Waldrand erreichen. Hier ist ein weiterer Abstecher zum ehemaligen Marmorbruch Horwagen, heutigem Geotop, möglich. Hier wurde früher der namensgebende Flaserkalk abgebaut und in die ganze Welt verkauft.

Zurück auf dem Rundwanderweg wandern wir weiter nach Bobengrün. Am Lohbach entlang geht es nun über Wiesen und Felder nach Thierbach. Diesen passieren wir und wandern weiter vorbei an einem Aussiedlerhof und über die Anhöhe. Hier sehen wir bereits Bad Steben vor uns liegen.

Wir lassen den Sinkteich hinter uns, überqueren den Stebenbach und den bald darauffolgenden Bahnübergang. Noch einmal geht es durch den schönen Laubwald hindurch und auf eine weitere Anhöhe, von der wir den Ausblick noch einmal in vollen Zügen genießen. An Dörflas vorbei führt uns der Weg zurück nach Bad Steben und damit zu unserem Ausgangspunkt am Bahnhof.

Bildnachweis: Von ChNPP [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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