Eisenpark-Weg rund um Claussens Eisenpark Eisenbühl


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 30 Min.
Höhenmeter ca. ↑217m  ↓217m
Frankenwaldsteigla Eisenpark-Weg Wegzeichen Markierung Beschilderung

Wie jedes Frankenwaldsteigla so wartet auch der Eisenpark-Weg mit herrlichen Aussichten auf. Dazu bietet die abwechslungsreiche Naturlandschaft aus Wald, Wiesen und Flur eine herrliche Kulisse. Aber diese Wanderung am östlichen Rand des Frankenwaldes bietet nicht nur wunderbare Weitsichten, sondern ebenso interessante Beispiele der hiesigen Landwirtschaft und des Bergbaus.

Während der Steinbruch bei Hadermannsgrün noch in Betrieb ist, wurden die Schieferhalden bei Eisenbühl längst stillgelegt. Auf unserem Weg erfahren wir, dass hier nicht nur Schiefer abgebaut wurde, im Mittelalter gab es auch eine Eisenmine, die für diesen Wanderweg namensgebend wurde. Im heutigen Eisenpark erwarten uns dementsprechend skurrile und sehenswerte Eisenskulpturen. Langweilig wird es auf der Wanderung also keinesfalls.

Eisenpark-Weg: Wegbeschreibung für Wanderer

Wir starten in der Ortsmitte von Hadermannsgrün. Nachdem wir den Ort hinter uns gelassen haben, folgen wir dem Weg durch die Felder auf die Höhen, die uns einen ersten Ausblick auf die Ortschaft und die umliegende Landschaft gewähren. Zusammen mit dem Berger-Winkel-Weg geht es nun entlang des Höhenzugs, ehe wir auf einem Wiesenweg bergab wandern. Über einen Feldweg geht es abermals auf die Höhe. Wir halten uns nun entlang des Waldrandes und folgen unserem Weg hinab ins Tal. Dabei genießen wir die Ausblicke, die sich fortwährend vor uns ergeben.

Nachdem wir ein Stück durch die Wiesenlandschaft gewandert sind, erreichen wir das beschauliche Eisenbühl. Der Weg führt uns direkt durch den Ort und auf der Schieferleite wieder hinaus. Wir folgen dem Schiefersteig und gelangen so zum Eisenpark Eisenbühl, der uns dazu einlädt, die sehenswerten Skulpturen zu bestaunen.

Danach folgen wir dem Eisenpark-Weg weiter über Wiesla zum Weiler Lohwiese. Es lohnt sich, hier kurz zu verweilen, um die Ausblicke auf das Zottelbachtal, auf Eisenbühl mit dem Eisenpark, auf Blankenberg und auf das Thüringer Land zu genießen. Danach geht es durch den Wald zum nächsten Einzel, dem Einzel Hollerhöh. Hier verlassen wir den Wald und nehmen die Möglichkeit wahr, den offenen Blick bis zum Döbraberg auszukosten, ehe wir auf einem Forstweg weiter ins nahegelegene Reitzenstein wandern.

Bereits von der Ferne sehen wir das eindrucksvolle Jagdschloss der Herren von Reitzenstein. Auf naturbelassenen Pfaden führt uns unser Weg durch das Tal des Issigbaches auf eine kleine Anhöhe, die mit schönen Felspartien aufwartet. Vorbei an dem Einzel Steingrün und dem Mohrenhaus geht es nun zurück zu unserem Ausgangspunkt in Hadermannsgrün. Dabei werfen wir immer wieder einen Blick zurück auf die wunderbaren Höhepunkte unserer Wanderung.

Bildnachweis: Von Prof. Dr. Claus Claussen [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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