Wendlandrundweg


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 191 km
Gehzeit o. Pause: 42 Std. 20 Min.
Höhenmeter ca. ↑2035m  ↓2035m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Wendlandrundweg ist ein knapp 190 Kilometer langer Rundwanderweg, der die Landschaften von Elbe, Heide und Drawehn miteinander kombiniert. Der Wendlandrundweg setzt sich dabei aus drei einzelnen Streckenwanderwege zusammen, die in Kombination eine große Runde ergeben.

Das Wendland vermarktet sich selbst als Niedersachsens wilder Osten und tatsächlich sind wir auf dem Wendland-Rundweg sehr naturnah unterwegs. Es geht durch die Elbtalauen, Heidelandschaften und die Höhen des Drawehn.

Drei Teile – ein großer Rundweg durchs Wendland

Der Elbhöhenweg führt uns durchs Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue, das durch eine weitgehend ursprüngliche Flusslandschaft mit markanten, relativ großen Überschwemmungsflächen geprägt ist. Durch die Erhaltung der naturnahen Flussdynamik konnten typische Landschaftsmerkmale wie Feuchtwiesen und Auwälder als prägende Elemente bis heute bestehen. Rund 250 Vogelarten und 1300 Pflanzenarten wurden im Biosphärenreservat nachgewiesen.

Der Elbhöhenweg startet in Neu Darchau, führt weiter über Hitzacker zu den Wulfsahler Wiesen, passiert den Grippeler See, Gorleben und die Einmündung der Seege in die Elbe und endet schließlich in Schnackenburg.

In Schnackenburg, der kleinsten Stadt Niedersachsens, schließt sich der Wendland-Querweg an. Vorbei am Gartower See wandern wir zur Nemitzer Heide. Beeindruckend ist der Wechsel der unterschiedlichen Landschaften von Elbauen über Heidesand bis hin zu den Hügeln des Drawehn. Wir spazieren durch kleine Rundlingsdörfer, können ein Abstecher ins Freilichtmuseum Lübeln – das sogenannte Rundlingsmuseum bzw. der Wendlandhof - machen und die Fachwerkstadt Lüchow mit ihren beschaulichen Gassen erkunden. Ziel ist dann in Clenze.

Clenze ist Start- und Zielort des Drawehn-Höhenwegs. Der führt uns durch die Clenzer Schweiz, die den Übergang vom Hohen Drawehn zum Niederen Drawehn markiert.

Wir folgen dem Drawehn-Höhenweg in den ehemaligen kaiserlichen Jagdwald und heutigen Staatswald Göhrde, der heute das größte Mischwaldgebiet Norddeutschlands ist. In einem Stallgebäude des früheren Jagdschlosses Göhrde ist heute das Waldmuseum Naturum Göhrde beheimatet. Dann setzen wir die Wanderung fort, bis wir in Neu Darchau wieder die Elbe erreichen.

Bildnachweis: Von Christian Fischer [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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