Wendland-Querweg (Wendlandrundweg)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 72 km
Gehzeit o. Pause: 15 Std. 23 Min.
Höhenmeter ca. ↑508m  ↓493m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Beeindruckend präsentiert sich die Landschaft auf dem Wendland Rundweg. Der Gartower See, die Nemitzer Heide, die einzigartigen Rundlingshäuser und die bezaubernde Fachwerkstadt Lüchow – dies sind nur einige der Highlights, die den Wanderer auf diesem Streckenabschnitt des Wendlandrundwegs erwarten.

Der Wendland Querweg bildet zusammen mit dem Elbhöhenweg und dem Drawehn-Höhenweg den rund 200 Meter langen Wendland Rundweg. Jeder einzelne der Teilabschnitte kann für sich alleine gewandert werden und bietet allerlei Abwechslung.

Wendland-Querweg Wegbeschreibung

Der Wendland Querweg umfasst rund 68 Kilometer. Als südlicher Abschnitt des Wendlandrundwegs verbindet er den Drawehn-Höhenweg mit dem Elbhöhenweg. Die Wanderung beginnt in Clenze. Bereits auf dem ersten Streckenabschnitt führt der Weg vorbei an den charakteristischen romantischen Rundlingsdörfern, wie Püggen und Schreyahn. Das größte Rundlingsdorf erwartet den Wanderer in Satemin.

Weiter geht es von hier nach Trebel. Dabei wandern wir zunächst nach Lübeln, einem besonders schönen Rundlingsdorf. Ein Abstecher zu dem kleinen malerischen Teich, der hinter dem Dorf liegt, ist lohnenswert. Im Anschluss setzen wir den Weg in Richtung Lüchow fort. In dem malerischen Fachwerkstädtchen lässt es sich einige Zeit verweilen. Dann geht es aber schon weiter über Woltersdorf und durch eine weite Heidelandschaft bis nach Trebel.

Auf der letzten Teilstrecke des Wendland-Querwegs führt uns der Weg von Trebel durch die Nemitzer Heide und den Gartower Forst. Eine wilde Natur präsentiert sich im Ruheforst Elbtalaue Gartow, einem 5.700 Hektar großen Waldgebiet, das seit über 60 Jahren nachhaltig bewirtschaftet wird. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zum Luftkurort Gartow.

Weiter geht es ab hier durch die Niederung der Seege, wo man mit etwas Glück Biber und Seeadler zu Gesicht bekommt. Entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze wandern wir weiter in Richtung Schnackenburg. Die kleinste Stadt Niedersachsens markiert das Ende des Wendland Querwegs und schließt die Runde des Wendlandrundwegs.

Bildnachweis: Von Christian Fischer [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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