Wassererlebnispfad Rurtal bei Kreuzau (Eifel)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 23 km
Gehzeit o. Pause: 5 Stunden 39 Min.
Höhenmeter ca. ↑501m  ↓501m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Rur ist ein 165km langer Zufluss der Maas. Auf ihrem Lauf von der Rur-Quelle in Belgien bis zur Mündung in Roermond in den Niederlanden prägt die Rur einen großen Teil der westlichen Eifel, die daher auch zu Recht Rur-Eifel genannt wird.

Der Wassererlebnispfad folgt der Rur von Kreuzau aus flussaufwärts bis zum Staubecken Obermaubach und vermittelt so einen guten Eindruck von dem Flusstal. Wir beginnen den als örtlicher Wanderweg 62 markierten Wassererlebnispfad am Parkplatz Friedenau und wandern los in Richtung Burg Kreuzau.

Wir queren den kleinen Mühlenbach, der einst die Niederauer Mühle antrieb und laufen dann zwischen Rur und Mühlenbach zum Mühlenteich (ein Teil davon wurde bereits im 14. Jahrhundert angelegt) und weiter vorbei am Montemare zum Windener Teich, der von 1732 ist.

Hinter der Schutzhütte An den drei Erken queren wir die Rur und wandern nun am linken Ufer weiter zum Oberschneidhausener Teich, der 1769 eingerichtet wurde. Unterhalb von Udingen kreuzen wir die Rur erneut und spazieren auf der Straße Rauvsaul zum Bahnhof Untermaubach-Schlagstein.

In der Ortslage Schlagstein wechseln wir erneut die Uferseite der Rur und wandern vor bis zum Staubecken Obermaubach. Der Stausee wurde 1933-34 angelegt und hat heute eine Fläche von 55ha. Das Staubecken Obermaubach ist heute ein beliebtes und viel genutztes Ausflugsziel. Der Stausee darf mit (nicht-motorisierten) Booten befahren und auch von Anglern genutzt werden.

Der Wassererlebnispfad führt um den Stausee Obermaubach herum und leitet dann um Obermaubach herum zur Burg Untermaubach. Die Burg entstand wohl im 14. Jahrhundert, das barocke Herrenhaus wurde im 18. Jahrhundert erbaut.

Hinter Burg Untermaubach verlässt der Wassererlebnispfad das Rurtal und nimmt den Wanderer mit auf den Hemgenberg (264m). Am Hemgenberg wurde der Eifel-Blick Hemgenberg eingerichtet. Von hier blickt man in nordöstliche Richtung über die die Ortslage von Kreuzau weit hinein in die Zülpicher Börde bis hin zur Ville. An klaren Tagen kann es möglich sein, den Kölner Dom am Horizont ausfindig zu machen.

Oberhalb von Winden leitet der Wassererlebnispfad nun wieder zurück nach Kreuzau. Wir passieren das 1743 erbaute Haus Schneidhausen, das von der Industriellenfamilie Hoesch errichtet wurde, und kommen dann zurück zum Parkplatz Friedenau.

Bildnachweis: Käthe und Bernd Limburg, www.limburg-bernd.de [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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