Wanderung zum Doppeloktogon (Achatiuskapelle) in Grünsfeldhausen (LT11)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 1 Min.
Höhenmeter ca. ↑316m  ↓316m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Rundwanderweg „Zum Doppeloktogon“ ist einer der 30 Rundwanderwege im Wandergebiet Liebliches Taubertal, die dem Wanderer die idyllische Natur und den Charme der Region Tauberfranken näherbringen. „Zum Doppeloktogon“ – der Name dieses Weges verweist auf den Höhepunkt der Wanderung, der Achatiuskapelle, die gleich zwei achteckige Türme ihr Eigen nennt.

Der abwechslungsreiche Wanderweg beginnt in Großrinderfeld, direkt am Rathaus. Wer mag, kann einen kleinen Rundgang durch das historische Örtchen mit seinen schönen Bildstöcken machen, ehe er mit der eigentlichen Wanderung beginnt.

Diese führt uns zunächst in südliche Richtung. Dabei wandern wir über die Ilmspaner Straße und überqueren über eine Brücke die Bundesautobahn A 81. Danach führt uns ein kurzes Wegstück hinab zum Gerchsheimer Grundgraben. Ein naturnaher Weg führt über den Höhenrücken zum Grünbachtal. Hier genießen wir die ersten herrlichen Fernblicke über das Tal, ehe wir den Aufstieg nach Krensheim in Angriff nehmen. Von hier oben bietet sich ein fantastischer Panoramablick, der es wert ist, einige Zeit zu verweilen und die Landschaft auf sich wirken zu lassen.

Auf angenehm zu laufenden Wirtschaftswegen folgen wir dem Weg danach wieder abwärts, bis wir in Grünsfeldhausen die Achatiuskapelle mit ihrem Doppeloktogon erreichen. Es lohnt sich, die Kapelle einer näheren Betrachtung zu unterziehen und auch das Innere zu begutachten, ehe wir bereits wieder den Rückweg antreten.

Die katholische St. Achatius Kapelle in Grünsfeldhausen wurde vermutlich Ende des 12. und zu Beginn des 13. Jahrhunderts errichtet. Aufgrund älterer Fundamentreste unter dem Fußboden und der unmittelbaren Lage der Kapelle am Grünbach nimmt man an, dass sich an ihrer Stelle in vorchristlicher Zeit ein Quellenheiligtum befand, das später als Taufkirche genutzt wurde. Mit ihren beiden Achteckbauten erinnert die Kapelle an die Grabeskirche in Jerusalem.

Mit einer leichten Steigung geht es dann weiter, ehe wir auf einer fast ebenen und daher sehr bequem zu wandernden Strecke zurück nach Großrinderfeld wandern. Wenn wir dies nicht bereits am Anfang der Wanderung gemacht haben, so nutzen wir die Zeit nun für einen kleinen Rundgang.

Bildnachweis: Von VVSS2018 [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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