Wanderung vom Finkenstein zum Antoniberg


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Länge: 11.09km
Gehzeit: 02:43h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Überwiegend durch offene Feldflurlandschaft, zu einem Drittel entlang der Donau und mit Waldanteilen im Naturpark Altmühltal wandern wir eine abwechslungsreiche Runde. Orte am Weg sind Stepperg mit Schloss Steppberg (privat) und Riedensheim, beide westlich von Neuburg an der Donau. Mit auf dem Weg: Römergeschichte.

Wir starten vom Wanderparkplatz Finkenstein, südlich der St2214, die Stepperg und Riedensheim (beide im Markt Rennertshofen) mit Neuburg verbindet. Hier ist auch das Naturschutzgebiet Finkenstein verortet. Der Finkenstein ist eines der ältesten Naturschutzgebiete Bayerns und ist im Naturpark Altmühltal eingebettet.

Knapp 500m wandern wir, bis sich die Runde öffnet, wir dem Uhrzeigersinn folgend uns links halten, um zum Finkenstein zu gelangen. Beim Finkenstein handelt es sich um einen Rifffelsen, der erhebt sich in den Hang zur Donau und beheimatet sonnenliebende Pflanzen und Tiere. Zudem bietet er einen herrlichen Blick ins Donautal.

Da gehen wir dann hin. An der Donau, zwischen Flusskilometer 2486 und 2482 in einem Becken zwischen Antoniberg und Finkenstein wurde ein Flutpolderbauwerk zwecks Hochwasserschutz errichtet. Wir wandern mit der Donau zur Linken durch die Auenlandschaft. Die Donau fließt eine ruhige Bahn.

Wir kommen zur Antonihöhle und machen einen lohnenswerten Abstecher zur Gruftkapelle (1855) der bayerischen Kurfürstin Maria Leopoldine und zur Antoniuskapelle (1676) auf dem Antoniberg aus Kalkstein. Die Antoniuskapelle war einst Wallfahrtsort. Heroben ist auch eine Info über die Römerstraße. Am Fuße des Berges wurden im Donaubett Reste einer hölzernen Brücke nachgewiesen, die um 150 unserer Zeit durch die Römer gebaut worden war.

Vom Abstecher zurück streifen wir Stepperg, wo die Ussel der Donau zufließt. Wir könnten einen zweiten Abstecher machen und sehen gegenüber der dreiflügeligen Schlossanlage der gräflichen Familie von Moy, die Kirche St. Michael von 1907 und Turm von 1731. Unser GPS führt uns durch die Antonibergstraße mit Alleecharakter zur Aussicht am Hartlberg und wir sind wieder im Bereich des Naturparks Altmühltal.

Durch Feldflurmosaik kommen wir nach Riedensheim. In dem steht die Filialkirche St. Stephan im Kern aus dem 14. Jahrhundert als Chorturmkirche unter Denkmalschutz, mit hübscher Stuck- und Freskendecke. Am Ortsrand wurde zum Flutpolder ein Infopavillon aufgestellt. Schließlich wandern wir mit Wald ansteigend zum Finkensteinparkplatz zurück.

Bildnachweis: Von Auenland12345 [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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