Neuburg an der Donau: Stadtrundgang


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 6 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 25 Min.
Höhenmeter ca. ↑117m  ↓117m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Neuburg war über Jahrhunderte Residenzstadt des Herzogtums Pfalz-Neuburg und hat im Stadtlogo die Unterzeile „Renaissance an der Donau“. Das schauen wir uns genauer an. In Neuburg teilt sich die Donau und bildet die kleine bewohnte Leopoldineninsel. Unsere Runde umfasst die sehr sehenswerte Innenstadt und den Englischen Garten.

Start ist nördlich der Donau der Parkplatz Schlosswiese. Von dem aus gehen wir über die Elisenbrücke im Schutz vom heiligen Nepomuk (1707) über die Donau und schauen links auf die Leopoldineninsel. Wir biegen in den Nachtbergweg, die Donau rechts von uns, schlendern wir zur Aussicht, die wir dann auch genießen.

Jetzt biegen wir in die Amalienstraße nach links ein und machen Sightseeing. Allein entlang dieser Straße reiht sich Denkmal an Denkmal, mit stattlichen Häusern ab dem 15. Jahrhundert. St. Peter ist die älteste Pfarrkirche in Neuburg und geht historisch auf das 13. Jahrhundert zurück. Ab 1641 wurde ein Neubau fällig.

Das Stadtmuseum ist im barocken Palais namens Wevelhaus untergebracht. Das Haus stammt aus dem Jahr 1517, wurde von 1713-1715 in dieser Form umgebaut und ziert mit weiteren Denkmälern den Karlsplatz mit dem Marienbrunnen, dem Renaissance Rathaus (1609) und dem Adelspalais von Thurn- und Taxis-Haus aus dem Jahr 1730 mit Stuckdekor.

Östlich wird der Karlsplatz von der Hofkirche Unserer Lieben Frau eingerahmt. Hier stand bereits vor 1000 die Pfalzkapelle St. Maria. Dann wurde ein Benediktinerinnenkloster errichtet. Im 16. Jahrhundert stürzte ein Kirchturm ein, die wiedererrichtete Kirche stürzte auch ein, schließlich überstand der Bau aus dem Jahr 1608. Die Hofkirche ist ein bedeutendes Werk des Manierismus. Das bezeichnet den Übergang der Spätrenaissance zum Barock.

Wir kommen zum Schloss Neuburg, das auf eine Burg zurückgeht. Das Stadtschloss spiegelt sich herrschaftlich in der Donau. Die Burg wurde im 16. Jahrhundert zu einem prachtvollen Renaissanceschloss mit Schlosskapelle, Fresken, Bögen im Innenhof, Sgraffiti auf den Mauern. Man kann gar nicht genug schauen und staunen. Hier sind die Museen von Neuburg im passenden Ambiente.

Am Unteren Tor erblicken wir den alten Wasserturm aus dem Jahr 1535. Hinter dem Schloss biegen wir nach rechts und queren den Hofgarten, dann die Luitpoldstraße und wandern durch die Weinstraße.

Nächstes Ziel ist die katholische Heilig-Geist-Kirche (1724), die ihren Ursprung in der Spitalkapelle hat. Die Untere Schanze führt uns zu den Schulen, vor denen wir die Grünauer Straße queren. Nach der Parkschule und ihren Anlagen halten wir uns hinter dem Parkplatz links und machen eine rund 2,3km lange Schleife durch den Englischen Garten. Dabei kommen wir an die Donau. Mit ihr zur Rechten wandern wir zum Campingplatz des Donau-Ruderclubs Neuburg. Alsbald sind wir an der Elisenbrücke und kommen über diese zum Ausgangsort zurück.

Bildnachweis: Von H.Helmlechner [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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