Wallefeld

Nördlich von Engelskirchen liegt die nur 50m lange Wallefelder Höhle in einem Fichtenwald über dem Walbachtal. Die Wallefelder Höhle wurde aus Kalkstein ausgewaschen, der sich hier an einer Stelle mitten zwischen Ton- und Sandsteinen findet. Der Eingang in einem ehemaligen Steinbruch kann über einen Forstweg erreicht werden.

So klein sie auch ist, gilt die Wallefelder Höhle als wichtiger Lebensraum für Fledermäuse und wurde deshalb als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Mindestens sieben geschützte Fledermausarten lassen sich an der Wallefelder Höhle beobachten. Sie treffen sich hier zur Paarung und nutzen die Wallefelder Höhle als Winterquartier. Vor allem das Große Mausohr ist regelmäßig zu sehen, aber auch Fransenfledermaus, Zwergfledermaus, Wasserfledermaus, Braunes Langohr und Kleine Bartfledermaus wurden gesichtet. Um die Tiere nicht unnötig zu stören, sollten Besucher die Höhle nicht betreten.

Der nur gut 5km lange Walbach fließt von Wallefeld aus der Agger zu, in die er auf 132m ü. NN nahe der Aggertalhöhle mündet. Seine Quelle liegt auf 225m ü. NN östlich des Mühlenberges (254m). Das Walbachtal ist weitgehend unbesiedelt, allerdings wird der Fluss von einer Landstraße begleitet.

In Wallefeld gibt es das älteste privat betriebene Naturbad Deutschlands. Es entstand 1932 nahe der Bonnerquelle, indem die Einwohner des Ortes das Schwimmbecken einfach mit dem Spaten aushoben. Heute gilt das Freibad Wallefeld als ältestes Naturfreibad von Nordrhein-Westfalen und wird ehrenamtlich betrieben.