Wald-Wasser-Wildnis-Weg Etappe 2 Großhau - Schmidt


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 48 Min.
Höhenmeter ca. ↑237m  ↓185m
Wald-Wasser-Wildnis-Weg Wegzeichen

Der Wald-Wasser-Wildnis-Weg setzt seine Reise durch die Rur-Eifel in Großhau im Hürtgenwald fort. Wir gehen die Frenkstraße vor bis zum Finkenheider Weg und verlassen auf diesem den Ort.

Es geht vorbei an Kleinhau nach Hürtgen, dem Ort, dem der Hürtgenwald seinen Namen verdankt. Wir gehen durch Hürtgen hindurch. Außerhalb von Hürtgen an der Bundesstraße B 399 befindet sich die Kriegsgräberstätte Hürtgen. Fast 3.000 Opfer der Schlacht im Hürtgenwald liegen allein auf diesem Ehrenfriedhof.

Wir verlassen Hürtgen und folgen dem Wald-Wasser-Wildnis-Weg ins Tiefenbachtal, das uns nun die Richtung zum Kalltal vorgibt. Das Kalltal erreichen wir bei Zeifallshammer, einem früheren Hüttenwerk. Eberhard Hoesch erbaute um 1805 an der Kall ein Hüttenwerk mit Hochofen und einem Hammer und gab ihm den Namen Zweifallshammer. Bis 1866 wurde hier gearbeitet. Von Zweifallshammer sind ein Teil des Wassergrabens, der Hüttenteich und das Wassergrabensystem, Fundamentsreste, sowie einzelne Gebäude erhalten geblieben. Der Hochofen wurde restauriert. Restauriert wurde auch die ehemalige Ofen-Schleiferei, an der sich heute ein Wasserrad dreht.

Von Zweifallshammer wandern wir weiter über Mausbach und Froitscheidt nach Schmidt, wo unsere heutige Etappe endet. Schmidt ist der größte Stadtteil von Nideggen und bekannt für seine durch Gewinne aus dem Kaffeeschmuggel nach dem Krieg finanzierte neue Kirche, die seitdem den Beinamen Sankt Mokka trägt.

Wald-Wasser-Wildnis-Weg Etappen


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