Wachenheimer Tälertour: Keltenquelle, Weißer Stein und Oppauer Haus


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Länge: 11.19km
Gehzeit: 03:02h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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An der mittleren Haardt, am Ostrand des Pfälzerwaldes, liegt der Erholungsort Wachenheim an der Weinstraße. Von hier wandern wir in einer Ostrunde um den Rindskehler Kopf (462m) zum Naturfreundehaus Oppauer Haus durch den Pfälzerwald mit dem Wachenheimer Bach, Naturdenkmälern, Trimmdichpfad am Schwabenbach, durch das Wachenheimer Tal, nebst dem Natur- und Waldlehrpfad Poppental.

Die ersten 6km sind ansteigend im Naturpark Pfälzerwald, von 166m in Wachenheim bis auf 358m am Weißen Stein. Start ist in der Burgstraße in Wachenheim, wir biegen in den Gartenweg, die Runde öffnet sich in die Waldstraße, dann folgen wir dem Bornweg, der Bürklin-Wolf-Straße und alsbald empfängt uns Wald, mit einem Barfußpfad am Schwabenbach, was die Fußsohlen zu Beginn massiert.

Der 18km lange Schwabenbach wird jetzt unser Begleiter. Dass der Weinort mit so einem munteren Bachlauf ein hübsches Stück Naherholungslandschaft bietet, ist den Hiesigen nicht entgangen und so finden sich entlang dem Lauf Rastplätze bei den Rittersteinen, wie beispielsweise dem bei der Kelter.

Kurz drauf kommen wir zur Keltenquelle, einem in einen Stein gefassten Brunnen, gebaut 1957 und 2000 erneuert. Das Wasser ist frisch erquicklich. Die nächste Wassermöglichkeit ist der Eisbrunnen, nahe der Wanderrast bei Drei Eichen.

Wir gelangen zu einigen Teichen, gespeist vom Schwabenbach, in dessen Umgebung im weiteren Lauf einige Quellen verortet sind. Der höchste Punkt ist am Weißen Stein, einem Wanderwegekreuzungs-Hotspot. Jemand hat da ein Hufeisen reingenagelt und den Stein weiß angemalt.

Wir orientieren uns an dem Wegweiser zum Naturfreundehaus Oppauer Haus, das wir nach ca. 1,5km erreicht haben. Das Oppauer Haus wurde nach einem Brand 2006 renoviert und bietet neben Sonnenterrasse, Spielplatz und Pfälzer Küche auch Übernachtungen im Herzen des Biosphärenreservats Pfälzerwald.

Die K16 führt nah vorbei. Die kreuzen wir kurz drauf und gelangen an den Wachenheimer Bach, der gesamt 10km misst. Ihm folgen wir durch den Pfälzer Wald, kreuzen den Bach erneut vor einem Campingplatz, kommen an Sportmöglichkeiten von Wachenheim vorbei und dort auf die Waldstraße.

Rechterhand ist die Wachtenburg, zu der sich ein Abstecher anbietet. Die Ruine einer Spornburg aus der Zeit um 1100/1200, ist das Wahrzeichen des Ortes und ihr Bergfried ist als Aussichtsturm begehbar – das sollte man sich nicht entgehen lassen! Auch die weiteren historischen Winkel sind interessant: Schloss Wachenheim (Weingut), Kirche St. Georg mit Erstnennung im Jahr 911 und natürlich auch: Weinstuben.

Bildnachweis: Von Steffen 962 [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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ivw