Von Weil der Stadt zum Schloss Dätzingen (Heckengäu)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 13 Min.
Höhenmeter ca. ↑222m  ↓222m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wir starten diese Rundwanderung in Weil der Stadt südwestlich von Stuttgart. Weil der Stadt ist Geburtsort von Johannes Kepler, was man direkt merkt, wenn man am Marktplatz ankommt. Ein großes Standbild gedenkt an den Naturforscher, der die Gesetze der Planetenbewegung entwickelte.

Vom Marktplatz in Weil der Stadt spaziert man durch die Altstadt zum Bürgerpark und passiert über den Brühlweg die Außenseite der alten Stadtmauer mit Rabenturm und Sailerturm, bevor man die Würm erreicht. Die Würm ist ein 54km langer Fluss, der das Gäu durchfließt und bei Pforzheim in die Nagold mündet.

Wir folgen nun der Würm zum Storchensee und dem Maisenbachweiher. Hier verlassen wir das Würmtal und wandern über den Hacksberg (499m) nach Dätzingen, einen Ortsteil der Gemeinde Grafenau, und laufen auf die katholische Leonhardskirche zu, die Anfang des 19. Jahrhunderts im Stil des Klassizismus erbaut wurde.

Im Zentrum von Dätzingen steht das ebenfalls klassizistische Schloss Dätzingen. Es geht zurück auf eine im 13. Jahrhundert errichtete Burg der Johanniter, die im 17. Jahrhundert an die Malteser fielt und zu einem Schloss ausgebaut wurde. Seit 1961 ist Schloss Dätzingen im Besitz der Gemeinde, die es für Veranstaltungen und als Sitz des Heimatmuseums nutzt.

Durch den Schlosspark wandern wir dem Altbach folgend nach Ostelsheim. Vorbei an der Kirche geht es über die Bahnhofstraße hinaus und hinauf auf den Weilberg (546m) und hinunter in die Taläcker Wanne.

Zurück in Weil der Stadt, läuft man durch eine Grünanlage hinauf zur Heilig-Kreuz-Kapelle, die 1739 erbaut wurde. An der Kapelle geht es nach rechts hinein in die Altstadt. Auf dem Weg zurück zum Marktplatz steuert man direkt die mächtige Stadtkirche St. Peter und Paul an, ein spätgotischer Hallenbau aus regionaltypischem Buntsandstein mit drei Türmen, manieristischem Sakramentshaus (1611), barockem Hochaltar (1700), prunkvoller Kanzel (1742) sowie bemerkenswerter Sakralkunst des 20. Jahrhunderts.

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