Von Torfhaus zum Marienteich


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Nützliches und Informationen zur Tour
Länge: 14.28km
Gehzeit: 03:47h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und GPX-Details

Torfhaus ist ein magnetisch wirkender Anziehungspunkt im Harz. Zur Attraktivität hat sicher maßgeblich der Harzturm als Aussichtsturm beigetragen. Der ist sehr gut gelungen! Torfhaus besteht quasi aus diesem Turm und dem Ferienpark nebst den zwei Skiliften.

Unsere Wanderung gegen den Uhrzeigersinn bringt uns zum Marienteich und Wildkatzenerlebniszentrum bei der geschlossenen Marienteichbaude. Wir sind mal innerhalb, mal außerhalb der Nationalpark-Harz-Grenzen. Der Nationalpark Harz kommt übrigens auf rund 247km² und ist von der Größe her auf Rang 6 der 16 Nationalparks in Deutschland.

Die Siedlung Torfhaus im Oberharz und im Beritt der Stadt Clausthal-Zellerfeld ist unser Start und Ziel. Nomen est omen – entstand die Siedlung aufgrund des Torfabbaus ab dem 16. Jahrhundert. Im Jahr 1786 wurde der aufgegeben. 1945 brannte die US-Army den Ort komplett nieder. Die Ferien- und Wintersportgeschichte begann ab 1949.

Der 65m hohe Harzturm (Eintritt) verfügt über einen Fahrstuhl und eine 110m lange Rutsche, über einen Skywalk und zwei Panoramaplattformen. 2023 wurde der Turm eröffnet. Der Österreicher Dietmar Kaden war der Architekt und hatte bereits den Aussichtsturm Pyramidenkogel in Kärnten entworfen.

Wir treffen in Torfhaus auch auf eine Info nebst Brockenblick und ein Nationalparkdenkmal, kommen über die Radau auf den Schubensteinweg, an der Schubensteinklippe vorbei und nach einer Rastbank auf den Kaiserweg. Den tiefsten Punkt erreichen wir am Rand des Radaubruchs über die Radau. Hier ist eine hochmoorartige Landschaft, unterhalb der Radau-Quelle. Wo sich Salzstieg und Grenzweg kreuzen, ist eine Rastbank.

Wir kommen zwischen Radauberg und weiteren Hochmoorlandschaften des Marienbruchs an den Marienteich, der vom Marienbach gespeist wird. Über die B4 zur Marienteichbaude und zum NABU-Wildkatzen-Erlebniszentrum Bad Harzburg (Eintritt) ist es nicht weit. Der Harz ist eine wichtige Kinderstube der Wildkatzen, die sich langsam wieder vermehren. Die Tiere sind nachtaktiv und scheuen den Menschen, weshalb sie in freier Wildbahn fast nicht zu sehen sind. Nach dem Erlebnis wandern wir ansteigend durch den gebeutelten Harzwald nach Torfhaus zurück. Man darf gespannt sein, wie sich der Wald ganz natürlich erholen wird!

Bildnachweis: Von Andreh123 [CC0] via Wikimedia Commons

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