Unsere Wanderrunde in der Zülpicher Börde bietet Bebautes, Wiesen und Wald, Naturschutzgebiet Nörvenischer Wald am Rand des Eurofighter-Standorts am Fliegerhorst Nörvenich (Taktisches Luftwaffengeschwader 31 „Boelcke“). Alte und aktuelle Geschichte begegnet uns irgendwie.
Die Gemeinde Nörvenich im Rhein-Erft-Kreis, zwischen Eifel und Ville, dem Höhenzug der niederrheinischen Bucht, positioniert sich als Gemeinde mit Wohnqualität, umgeben von fruchtbaren Ackerböden und Waldflächen. Bereits zur Jungsteinzeit war hier menschliches Leben. Aus der Historie noch sichtbar erhalten ist das Schloss Nörvenich, als wasserumwehrte Gymnicher Burg um 1400 errichtet. Veränderungen im Laufe der Geschichte ließen die heutige Schlossanlage mit Park und Schlosskapelle entstehen. Darin ist das Museum europäischer Kunst. Man kann hier auch heiraten, es gibt eine Schlosskapelle, und bisweilen finden Veranstaltungen statt.
Wir starten in Schlossnähe an der Bahnhofstraße und wandern die Runde gegen den Uhrzeigersinn. Wir biegen in die Allee zum Schloss Nörvenich ein und halten uns dann rechts, biegen am Ende des Sträßchens nach links und folgen dem Verlauf der Burgstraße. Aus dem Ort geht’s raus durch die Flur hinauf nach Oberbolheim. Das grenzt an das Naturschutzgebiet Nörvenicher Wald im Kreis Düren, wo wir gleich noch etwas näher treten werden.
Wir wandern durch die Land(wirt)schaft mit den fruchtbaren Ackerböden. Alsbald geht’s an der Sperrzone der deutschen Luftwaffe vorbei und ins Naturschutzgebiet Nörvenicher Wald. Hier erfreuen sich beispielsweise Maiglöckchen im Unterholz des Stieleichen-Hainbuchenwaldes auf feuchten bis staunassen Böden. Es mischen sich auch ein: Buchen und Eichen sowie kleinere Nadelholzbestände. Die Bechsteinfledermaus genießt hier auch Schutzstatus.
Auf dem Rückweg nach Nörvenich kommen wir über den Neffelbach und wandern den Kastanienweg, streifen die Grundschule und kommen zum Ausgangsort zurück.
Bildnachweis: Von Alois Köppl, Gleiritsch [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons
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