Von Neuenbürg auf die Büchenbronner Höhe


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 13 Min.
Höhenmeter ca. ↑459m  ↓459m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Hoch hinaus wandern wir zur Büchenbronner Höhe mit Aussichtsturm. Die sehr abwechslungsreiche Runde mit Start am Bahnhof Neuenbürg kommt am Marktplatz von Neuenbürg wieder aus. Neuenbürg im Enzkreis liegt rund 12km südwestlich von Pforzheim im Nordschwarzwald an einer hübsch mäandernden Schleife der Enz.

Vom Bahnhof Neuenbürg an der Enz, die wir queren, passieren wir per Westweg und Schleifmühleweg, in Richtung „Unterer Sauberg“, die B294. Wir wandern den Pionierweg durch das schöne Enztal, die Enz links von uns.

Wir kommen an der Eberhard-Essich-Hütte des Schwarzwaldvereins Neuenbürg vorbei. Den Grösselbach überwinden wir über eine Steinfurt. Es geht per Gasleitungweg über die L338. Kurz drauf verlassen wir die Route des Westwegs und biegen rechts ab. Wenn wir die Enz nach ca. 2km verlassen, heißt es aufwärts, erstmal per Unterer Saubergweg.

Nächstes Ziel ist Büchenbronner Höhe. Auf dem Weg dorthin kommen wir an der Eichberghütte, der Engelsbrander Hütte sowie der Förster-Martus-Hütte vorbei. Nach rund 5,2km gesamt sind wir auf der 608m messenden Büchenbronner Höhe mit Aussichtsturm und dem fantastischen Blick über Pforzheim und die Umgebung. Der 26m hohe stählerne Turm hat eine Wendeltreppe mit 125 Stufen. 

Höhe lassend wandern wir den Mittelweg und Turmweg nach Engelsbrand und kommen über den Kirchweg zur Antoniuskirche nebst Rathaus in der Dorfmitte. Über die Schulstraße verlassen wir das Örtchen in Richtung Langenbrand. Den Mittelweg und Engelsbrander Kirchweg verlassen wir beim Glasbrunnen, biegen nach rechts und folgen dem Glasbrunnenweg, der uns weiter abwärts bringt. Wir stoßen auf den Grösselbach. An ihm längs kommen wir an der „Traueresche“ vorbei und gehen zu den Quellfassungen Glasbrunnen.

Unser nächstes Ziel ist wieder höher und es wird nochmal steil. Nach rund 13,4km sind wir am Angelstein, einer markanten Felsengruppe aus einzelnen Felsblöcken, die sich derart stapeln, dass teils Höhlen entstehen. In unruhigen Zeiten sollen sie als Versteck gedient haben. Laut Inschrift wurde hier sogar 1796 ein Kind geboren.

Wir mäandern abwärts, hier verläuft auch der Drei-Täler-Weg, und kommen zur Enzblick-Hütte. Alsbald biegen wir auf die Alte Waldrennacher Steige. Das Schloss Neuenbürg erwartet uns – ein Abstecher mit Verweildauer lohnt sich. Im Schloss Neuenbürg ist das Nordschwarzwaldmuseum mit einer mechanischen Inszenierung des Märchens „Das kalte Herz“ nebst der Schloss- und Ortsgeschichte. Das Schloss geht auf eine Burg des 13. Jahrhunderts zurück und zeigt sich als Ensemble mit Schlossgarten, Hinterem Schloss und drei Flügeln, die einen Innenhof umgeben.

Am Alten Friedhof, auf dem Weg Vordere Schlosssteige, steht die St. Georgs Kirche, die auf das 11./12. Jahrhundert zurückgeht. Von hier bietet sich erneut ein schöner Blick auf Neuenbürg, wo wir nun zum Marktplatz gehen. Dort sehen wir die evangelische Stadtkirche aus dem 14. Jahrhundert, das Rathaus und einige schmucke Fachwerkhäuser. Unser Ausgangsort ist dann per Bahnhofstraße binnen einem Kilometer erreicht.

Bildnachweis: Von Michael Witt [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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