Von Leupoldstein zur Burgruine Leienfels (Fränkische Schweiz)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 2 Stunden 3 Min.
Höchster Punkt: 589 m
Tiefster Punkt: 482 m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der waldreiche 8km lange Rundweg startet in Leupoldstein, das ein interessantes Dolomitfelsriff zeigt, wo sich Reste eines Burgstalls erhalten konnten und führt nach Leienfels mit der zum Aussichtspunkt umgewidmeten Burgruine auf dem Schlossberg sowie über das Leienfelser Türmchen. Dort im Wald liegt für Kletterer auch ein Paradies, da es etliche ausgewiesene Kletterfelsen gibt.

Leupoldstein ist ein Ortsteil von Betzenstein. Wir starten unsere Wanderung in der Ortsmitte von Leupoldstein an der B 2, bei der Bushaltestelle, und gehen ein Stück gen Süden, wer mit dem Auto angereist ist, kann dort parken und steigt von hier aus in die Runde ein. Rechterhand ist das Felsmassiv Leupoldsteiner Wände zu sehen. 

Unser Weg beschreibt jetzt einen Bogen im Uhrzeigersinn und wir überqueren die B 2. Fast geradewegs geht es nun durch den Mischwald und wir kommen auch an einer Schutzhütte vorbei. Dort wo der Wald auf Feld stößt und unser Weg in eine Kreuzung mündet, biegen wir nach rechts und die nächste Möglichkeit wieder links. Wenn wir uns dann erneut links halten, kommen wir zum Leienfelser Türmchen (545m). Hier sind Kletterfelsen ausgewiesen, einer davon wird Dönerbude genannt – dabei kraxelte man hier schon, da kannte man noch gar keinen Döner. 

Nach dem Leienfelser Türmchen nehmen wir die nächste Anhöhe ins Visier, den Schlossberg (590m). Dazu biegen wir einmal rechts und dann links ab, bevor es linke Hand hinauf auf den Schlossberg geht, auf dessen Gipfel die Ruinen der Burg Leienfels stehen. Burg Leienfels stammt aus der Zeit um 1300. Man sieht Gemäuer der Kernburg und Reste eines Rundturms. Die frei zugängliche Burgruine ist ein hübscher Aussichtspunkt. Hier findet sich auch ein Gasthof mit Pension. 

Wir gehen jetzt hinein nach Leienfels und kommen an einem Kapellchen vorbei. Es ist aus der Neugotik und dem Jahr 1904. Noch ein Stück entlang der Ortsstraße und wir verlassen den Ort, indem wir links der Straße folgen, sodann nach rechts in die Feldflur abbiegen. Wir sind nun auf dem Rückweg durch Felder und Waldgebiet und bewegen uns in südliche und südöstliche Richtung. An der Grenze der Landkreise Bayreuth und Forchheim beschreibt der Weg eine Spitzkehre und nun ist es nicht mehr weit bis Leupoldstein. 

Bildnachweis: Von Sven-121 [CC0], via Wikimedia Commons

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