Von Betzenstein zur Burgruine Leienfels bei Pottenstein (Fränkische Schweiz)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 6 km
Gehzeit o. Pause: 1 Stunde 30 Min.
Höchster Punkt: 587 m
Tiefster Punkt: 509 m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Diese kurze Wanderung führt von Betzenstein in nordwestliche Richtung zur Burgruine Leienfels auf dem Schlossberg (590m) am Rand des Pottensteiner Ortsteils Leienfels. Die verwunschene und restaurierte Ruine steht auf einem Felsvorsprung oberhalb des Teichtales und markiert mit dem Kalten Eck einen wundervollen Aussichtspunkt in der Fränkischen Schweiz.

Wir starten in Frankens kleinster Stadt Betzenstein und zwar bei der evangelischen Stadtpfarrkirche am Marktplatz und in der Schlossstraße, von der wir in die Straße Am Hinteren Tor einbiegen und den malerischen Ort mit der Burg Betzenstein (um 1187) verlassen.

Die Verwaltungsgemeinschaft Betzenstein gliedert sich in 23 Orte, einer davon liegt vor uns: der Weiler Kröttenhof. Nordöstlich davon ist das Geotop Großer Wasserstein auf 520m, südlich liegt der Dolomitfelsen Hexenboden mit Hexentor. Wir gehen durch den Weiler und halten uns links, gehen durch offene Landschaft, von einem Waldstück unterbrochen, nach Leupoldstein, das auch zu Betzenstein gehört. In Leupoldstein biegen wir rechts auf die B 2 ein, die wir nach einigen Schritten durch Linksabbiegen verlassen.

Auf der weiteren Strecke gehen wir überwiegend durch den Wald der Fränkischen Schweiz nach Leienfels, wo sich rundum einige ausgewiesene Kletterfelsen hervortun. Vor dem Ort erhebt sich links das Leienfelser Türmchen (545m). Um dorthin zu gehen, müssten wir von der vorgegebenen Route nach links abbiegen und könnten später einen Bogen beschreibend, auf die ausgewiesene Strecke zurückkommen. In Leienfels halten wir uns links, sehen rechts eine neugotische kleine Kapelle, verlassen das Örtchen, das zu Pottenstein gehört, und erobern den Schlossberg auf 590m.

Die Burgruine Leienfels war eine spätmittelalterliche adelige Burg und entstand in der Zeit um 1300. Der Name leitet sich wahrscheinlich von Löwenfels ab. Die Burg erlebte Zerstörungen und Wiederaufbau. Mitte des 17. Jahrhunderts entschied man sich gegen eine Instandsetzung und ließ sie verfallen. Man erhält heute den Eingangsbereich der Kernburg mit einem Eckturm, Mauerreste der Vorburg haben sich erhalten und eine schöne Aussicht bietet sich vom sogenannten Kalten Eck.

Bildnachweis: Von Sven-121 [CC0] via Wikimedia Commons

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