Von der Harzköhlerei Stemberghaus zum Rotestein mit herrlichem Blick über die Rappbodetalsperre


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 59 Min.
Höhenmeter ca. ↑177m  ↓177m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Diese kurzweilige Runde verbindet einige schöne Ziele im Harz: Wir wandern oberhalb der Rappbodetalsperre (Deutschlands höchste Staumauer, in der Nachbarschaft: Deutschlands längste Hängeseilbrücke) und genießen vom Rotestein (505m) einen wunderbaren Blick über diesen auch Fjord des Oberharzes genannten Stausee.

Startpunkt für die Rundwanderung ist die Harzköhlerei Stemberghaus bei Hasselfelde. Die Harzköhlerei Stemberghaus ist eine Stempelstelle der Harzer Wandernadel. Die Harzköhlerei Stemberghaus liegt direkt an der Bundesstraße B 81, die Hasselfelde mit Blankenburg verbindet. Im Stemberghaus ist ein kleines Köhlereimuseum eingerichtet worden.

Der Köhler sagt: Gut Brand! Das erfährt man am Köhlereimuseum wo noch Holzkohle hergestellt wird. Ca. 50 Tonnen Buchenholzkohle werden von den Köhlern in Handarbeit produziert. Da raucht es noch und im Köhlereimuseum kann man sich das „Verkohlen“ sowie die Arbeits- und Lebensbedingungen der Köhler aus dem Harz näher ansehen. Ein Laden und eine Gastronomie bereichern das Angebot.

Unsere Wanderrunde führt von der Harzköhlerei aus in nordöstliche Richtung durch den Wald und wir kommen zum Aussichtspunkt Wendefurth-Blick.

Im Anschluss treffen wir auf das Pumpspeicherbecken der Talsperre Wendefurth. An dessen Nordostrand liegen ein Reiterhof und ein Caravanparkplatz am Fuß des Kirchhofsbergs (452m). Wir machen uns auf, das Becken zu umrunden und kommen dabei über den Kohlenberg (495m). Der Weg verläuft hier zwischen dem Pumpspeicherbecken östlich und der Rappbodetalsperre westlich.

Der Weg macht einen Abstecher zum Aussichtspunkt Rotestein auf 505m. Dieser Aussichtspunkt mit Stempelstelle gilt als eine der Perlen unter den zahlreichen Aussichten. Von der natursteingemauerten Plattform aus hat man einen herrlichen Blick über die Rappbodetalsperre, die nordisch geprägte Romantiker auch gerne „Fjord des Oberharzes“ nennen. Jetzt sind es nur noch rund 1,5km, bis wir wieder am Startpunkt der Wanderung zurück sind.

Bildnachweis: Von Bermicourt [CC BY-SA 3.0 ()], via Wikimedia Commons

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