Von der Haasenmühle durch Elbetal zum Wipperkotten an der Wupper (Solingen)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 51 Min.
Höhenmeter ca. ↑211m  ↓211m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Aufderhöhe ist der südwestlichste Stadtteil der bergischen Großstadt Solingen. Hervorgegangen aus einer Hofschaft entwickelte sich Aufderhöhe im 20. Jahrhundert zu einer der bevorzugten Wohnlagen Solingens und zeigt sich heute als ruhige, unaufgeregte „Schlafstadt“.

Warum sollte man trotzdem nach Aufderhöhe fahren? Weil man hier gut wandern kann, denn das Wuppertal ist nicht weit und schöne kleine Waldwege bieten viel Ruhe inmitten des Bergischen Städtedreiecks. Wir parken unser Auto am Parkplatz Haasenmühle im Stadtteil Höhscheid direkt an der Wupper.

Wir wandern los in nördliche Richtung – weg von der Wupper – und passieren die Leichlinger Straße. Dann geht es Richtung Birkendahl und ins Elbetal, das der Wupper entgegenläuft. Wir folgen der Elbe nach rechts und kommen in ein Waldgebiet hinter dem Diakonischen Werk Bethanien mit seinem Lungenkrankenhaus und mehreren Altenheimen.

Man kreuzt die Gillicher Straße, passiert dann den Nacker Bach und kommt über die Hofschaft Höhmannsberg und die Höhscheider Ortslage Kohlsberg an den Weinsberger Bach. Dem folgen wir an Strupsmühle vorbei aufwärts und halten uns dann rechts.

Über Lache und Vormeiswinkel geht es dann zum Vormeiswinkler Bach und hinab an die Wupper. Die erreichen wir am Wipperkotten. Der Wipperkotten ist einer von nur noch zwei weitgehend im Original erhaltenen Schleifkotten an der Wupper. Der Wipperkotten wird als Industrie- und Schleifermuseum genutzt und ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Solingen.

Der Wipperkotten liegt am rechten Wupperufer. Die Wupper bildet hier die Stadtgrenze zwischen Solingen und Leichlingen. Ein Obergraben zweigt von einem Wehr ab und führt den beiden unterschlächtigen Wasserrädern des Wipperkottens Wasser zu. Der Wipperkotten wurde vermutlich im 17. Jahrhundert erbaut. Während der Innenkotten als Wohnhaus genutzt wird, arbeiten im kleineren Außenkotten bis heute selbständige Schleifer und führen Besuchern das Handwerk vor.

Wir folgen ab dem Wipperkotten der befestigten Straße zurück zur Haasenmühle. Auf dem Weg kommen wir am Hotel-Restaurant Wipperaue vorbei, das für seine gute regionale Küche bekannt ist. Hier kann man gut eine Schlussrast einlegen.

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