Von Brannenburg zur Wallfahrtskirche Schwarzlack


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 29 Min.
Höhenmeter ca. ↑461m  ↓461m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Gemeinde Brannenburg liegt am nördlichen Alpenrand im Inntal und zählt 38 Ortsteile. Nordwestlich von Brannenburg starten wir unsere Wanderrunde zur Wallfahrtskirche Schwarzlack, die auf eine Einsiedelei aus dem Jahr 1659 zurückgeht.

Auch treffen wir auf Schweinsteig. Wir starten auf 512m und werden in der ersten Hälfte auf 929m hinaufsteigen. Da sind wir dann am östlichen Fuß des Sulzbergs (1.119m). Start ist an der Mariä Himmelfahrt Kirche in Brannenburg. Die Kirche mit ihrem schlanken Turmhelm stammt aus der Zeit der Spätgotik und wurde mehrfach verändert, Barock und Rokoko ist auch zu sehen.

Wir gehen, die Kirche zu unserer Linken, in die Pienzenauerstraße. Die Bebauung verlassend biegen wir nach links in den Weg auf die Schwarzlack ein. Wir kommen in Tallage an der Realschule Schloss Brannenburg vorbei. Das einstige Schloss im Stil der englischen Neugotik ist mehrteilig und geht zum Teil auf das 16. Jahrhundert zurück. Was man baulich sieht stammt aus den Jahren 1872-75 und wurde für einen Major errichtet. Ecktürmchen Staffelgiebel und Zinnenkranz, könnten auch eine tolle Filmkulisse darstellen.

Die Wallfahrtskapelle Maria Hilf und St. Johann Nepomuk auf der Schwarzlack erreichen wir nach rund 1,7km und einem kleinen Anstieg. Der Eremit Georg Tanner ließ sich hier 1659 nieder und stelle ein Gnadenbild für Maria Hilf in seiner Klause auf. Es entwickelte sich eine Wallfahrt, eine hölzerne Kapelle wurde errichtet, dann ein steinernes Kirchlein, dem 1750 die Grundsteinlegung zur spätbarocken Kirche folgte. Das Gnadenbild im Inneren entspricht einer Kopie des Innsbrucker Gnadenbildes von Lucas Cranach dem Älteren und ist nach wie vor Wallfahrtsziel.

Wir wandern zum Ortsteil Schweinsteig mit einem Berggasthof in einer kleinen Mulde. Nach dem Gasthof halten wir uns rechts und biegen in den Weg mit der Nummer 0 ein. Gut 600m geht es nun am Fuße des Sulzbergs durch den Wald hinauf. In Serpentinen kommen wir dann wieder hinab. Der Wald weicht offenem Gelände und wir kommen durch die kleinen Ortsteile Aich, Wart und Antritt zum Ausgangsort zurück.

Bildnachweis: Rufus46 [GFDL], via Wikimedia Commons

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