Durchs Jenbachtal auf die Farrenpoint (Bad Feilnbach)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 24 Min.
Höhenmeter ca. ↑726m  ↓726m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Farrenpoint mit 1.274m ist ein Gipfel im Wendelsteingebiet des Mangfallgebirges. Die leicht zu erobernde Farrenpoint bietet eine schöne Aussicht auf das Bad Aiblinger Alpenvorland. Wir nehmen sanft ansteigend Anlauf durch das Jenbachtal von Bad Feilnbach aus.

Am Wanderparkplatz Unteres Jenbachtal an der Wendelsteinstraße, südlich Bad Feilnbachs, geht’s nahezu paradiesisch los, was wörtlich zu nehmen ist. Jenbachparadies heißt der Teich, für den der Jenbach aufgehalten wird.Zum Schluss der Runde kommen wir drunten näher dran vorbei, auch den menschgemachten Stufen, über die das Wasser plätschern darf.

Der Oberlauf der Kaltenbach, den wir mit der Wanderung umschließen, heißt Jenbach. Der rund 29km lange Kaltenbach fließt in Rosenheim in die Mangfall. Das Jenbachtal bildet die Quellregion an der Nordseite des Wendelsteins. Wir genießen beim Aufwärtswandern die frische Waldluft und die Spuren der zahlreichen Bächlein, die den Jenbach füllen.

„Beim Herrgott“ kommen wir auch vorbei, an der Gundel-Jagdhütte ebenso und über den Gundelsberger Graben zum Wanderparkplatz Oberes Jenbachtal. Hier machen wir einen Abstecher zum rund 10m messenden Jenbachfall, malerisch!

Wir wandern anschließend über die Maieralpe, von einer Wiesenlichtung umgeben, kommen über den Jenbach und durch abwechslungsreiche Vegetation über die Hillsteiner Alm, wo wir ein Stück mit dem Kleinen Jenbach gehen.

Per Niggl-Steig geht’s über die Weiden der Antretteralm am Mitterberg (1.214m) und durch die Gefilde des Almentrios: Hansenalm, Huberalm und Walchalm, die allesamt am Südhang der Farrenpoint ihr Grün ausbreiten. Der Blick schweift über die Almwiesen, wird von den Bergketten gebremst, schweift über im Tal verstreute Örtchen – so ein bisschen „Heidigefühl“ macht sich breit. Bei der Huberalm haben wir den höchsten Punkt der Runde (1.246m) und etwa 6,8km des Wegs.

Abwärts wandern wir mit Waldbegleitung und kommen nach rund weiteren 3,5km auf den Wilhelm-Leibl-Weg und anschließend in den Malerwinkel Bad Feilnbach. Leibl (1844-1900) war ein Maler des Realismus und wurde durch seine „ungeschminkten“ Menschenbilder bekannt. Kurz drauf sind wir beim Jenbachparadies und kommen zum Ausgangsort zurück. Gegenüber könnt man zu Tiroler Spezialitäten einkehren.

Bildnachweis: Von Cookies4ever [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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