Von Bad Schandau zu den Schrammsteinen: Rundwanderung im Elbsandsteingebirge


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 18 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 0 Min.
Höhenmeter ca. ↑708m  ↓708m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Über 700m Auf- und Abstieg bietet diese aussichtsreiche Wanderung unseren Waden, denn es geht vom Kurort Bad Schandau zum Schrammtor und den Schrammsteinen mit wunderbaren Aussichten ins Elbsandsteingebirge und ins Elbtal.

Auf dem Weg vom Elbufer geht es aufwärts in Hanglage vom Kirnitzschtal, durch die Orte Altendorf und Mittelndorf, beides Stadtteile von Sebnitz. Von 112m werden wir in 5,5km auf etwas über 300m gewandert sein, dann hinunter an die Kirnitzsch und wieder hinauf zum Schrammtor. Über Ostrau wandern wir zurück.

Vom Parkplatz An der Elbe aus nehmen wir die Rosengasse und biegen in die Zaukenstraße ein. Eine Passage mit Geschäften und wo wir unseren Rucksack mit Proviant füllen können. Dann geht es auch gleich hinauf auf die Zauken-Promenade. Östlich unter unserem Wanderweg erstreckt sich ein Teil vom Kirnitzschtal mit dem Kurpark und dem Kirnitzschtalbähnchen. Wir kommen am Schillerdenkmal und Schillerblick vorbei, biegen auf den Panoramaweg ein, der durchs Goldgründeltal führt.

Die Landschaft ist kurz drauf von kultivierter Fläche bis Altendorf geprägt. Altendorf liegt auf der Lausitzer Verwerfung, einer Grenze zwischen dem Granit der Oberlausitz und dem Elbsandstein, auch liegt Altendorf am Malerweg. Wir bleiben dem Panoramaweg treu, der durch abwechslungsreiche Gefilden führt.

Dann kommen wir in den Süden von Mittelndorf. Wir folgen einem Bächlein hinunter an die Kirnitzsch und sehen vielleicht die Kirnitzschtalbahn, die beim Forsthaus einen Haltepunkt hat und seit 1898 in Betrieb ist. Die meterspurige Bahn verbindet Bad Schandau mit dem Lichtenhainer Wasserfall.

Wir wandern auf dem Flößersteig und kommen zur Mittelndorfer Mühle, auch ein Haltepunkt der Kirnitzschtalbahn. Die Mittelndorfer Mühle wurde erstmalig 1518 erwähnt und was man heute sieht stammt aus einem Wiederaufbau 1901. Von uns aus gesehen liegt sie auf der anderen Seite der Kirnitzsch.

Wir orientieren uns gen Süden und bergauf. Unter unseren Füßen sind Wege, die da heißen: Steinbrecherweg, Bauweg und Elbleitenweg. Der leitet hinauf zu den Schrammtoren und den Schrammsteinen. Sehr beeindruckend. Man sollte Treppchen nicht abgeneigt sein, um diese Felsenlandschaft zu erkunden. Unser Elbleitenweg führt um die Felsen herum.

Elbleiten ist schon ein motivierender Name in unserer Gangrichtung, denn wir werden an die Elbe hinab geleitet. Die Wanderung führt uns zwischen Felsen etwas oberhalb der Elbe weiter. Dann stoßen wir auf die Straße Zahnsgrund und folgen ihr bergauf. Abwechslung gibt es auch jetzt, auf dem Weg nach Ostrau. Der Ostrauer Ring bringt uns auf den Fahrstuhlweg. Von der Ostrauer Scheibe führt ein Personenaufzug ans Elbufer. Wir wiederstehen diesmal und gehen zur Aussicht Karls Ruh und von dort auf den Lutherweg mit Martin Luther Gedenken.

Jetzt ist es nicht mehr weit bis nach Bad Schandau mit der evangelischen St. Johannis Kirche mit schmucken Barockturm und hübschem Sandsteinaltar sowie nahebei dem Sendigbrunnen, der einem Bad Schandauer Hotelier und Stifter des Personenaufzugs gewidmet ist.

Bildnachweis: Von Prazak [GFDL] via Wikimedia Commons

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