Durch den Lattengrund zu den Schrammsteinen


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 5 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 13 Min.
Höhenmeter ca. ↑156m  ↓156m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Auf den Zahn fühlen oder auf den Grund gehen? Neben der spannenden Natur im Elbsandsteingebirge fasziniert immer wieder die Namensgebung der Formationen. Auf dieser Runde im Karree ist auf Schritt und Tritt Fantasie, östlich von Bad Schandau und Ostrau, nördlich der Elbe, nordwestlich von Schmilka.

Nahe dem Zahnsgrundwächter und Götze und dem Kleinen Backofen ist der Wanderparkplatz an der Straße Zahnsgrund, von dem man auch in den Schießgrund gehen kann. Wir folgen der Straße und schlagen einen Haken bei der Hotelerie Schrammsteinbaude, queren die Straße und nehmen den Lattengrund in die charakteristischen Felsenklüfte mit Wald und Stein der Sächsischen Schweiz. Der Lattengrund hat einige Latten in sich und führt sehr spürbar rauf, von 190m auf 257m auf kurzer Distanz.

Einmal oberhalb der Elbe ist es dann gar nicht mehr so anstrengend. Vom Lattengrund biegen wir in den Obrigensteig und sind an den Schrammsteinen. Das sind viele und wir betrachten sie vom Elbleitenweg, der von Norden nach Süden an die Elbe leitet: Max und Moritz, Schrammtorwächter, Schrammtor, einige Schrammtürme, Frühstücksplatz undundund. Wenn man mag, kraxelt man dort ein wenig herum, könnte Arthrosesalben testen oder kniebeugend vorbeugen, da es dort einige Stufen gibt.

Der Elbleitenweg dagegen scheint Reha. Linkerhand sehen wir dann den Falkenstein (378m) nebst Felsenfamilie. Wir biegen auf den Bauweg zum Liebentor, wandern mit dem Wenzelweg zum Großen Backofen, kommen durch den Kleinen Backofen und sind gar – bald am Ausgangsort zurück.

Will man das Elbsandsteingebirge abseits der berühmten Bastei kennenlernen, ist diese kleine Runde ideal dafür geeignet. Insgesamt ist das fantastisch anmutende Elbsandsteingebirge 700 Quadratkilometer groß, erstreckt sich über das Mittelgebirge im Oberlauf der Elbe in Sachsen und Nordböhmen. Da heißt es dann Labské pískovce bzw. Labské pískovcové pohoří.

Bildnachweis: Von Sastognuti [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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