Vom Guckaspass auf den Kreuzberg


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Länge: 9.02km
Gehzeit: 02:27h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Von 662m am Guckaspass wandern wir hinauf zum 928m hohen Kreuzberg mit dem Kloster Kreuzberg (1692 gegründet), wo es neben Aussichten in die Rhön einiges zu erleben gibt: Gastlichkeit, Kirche und Kapelle, Kreuzweg, Spielplatz oder Brauerei, je nach Alter unterschiedlich spannend. Der Kreuzberg ist auch Skigebiet, es findet sich östlich ein Kletter-Erlebnispark. Hütten, Hotels und ein Campingplatz sind auch nicht weit am „Heiligen Berg der Franken“.

Das Franziskanerkloster Kreuzberg bildet ein Highlight, südwestlich von Bischofsheim in der Rhön. Es gehört auch zur Stadt Bischofsheim in Unterfranken und im Naturpark Bayerische Rhön. Der Guckaspass beim Guckas-Parkplatz liegt an der St2267 zwischen Wildflecken an der Sinn und Premich mit der Premich.

Wir wandern die Runde gegen den Uhrzeigersinn und nähern uns per Feustelsteig und Hochrhöner dem Franziskanerkloster durch den Wald, können die Ruhe genießen, bevor es auf dem Kreuzberg vermutlich wuseliger zugeht. Etwa 4,3km sind es bis dorthin auf die 928m Höhe, die auch durch den Sender Kreuzberg Rhön markiert ist.

Im Ortsteil Klosterkreuzberg sehen wir nun das Kloster Kreuzberg und seine Angebote, mit Klosterladen, Berggasthof, Klosterschänke, Biergarten, Brauerei und der Info im Bruder-Franz-Haus. Man kann hier eine gute Zeit verbringen – vor allen Dingen auch mit etwas innerer Einkehr und möglichem Gedenken, dem man in der Kerzenkapelle nachgehen kann oder in der Klosterkirche Kreuzberg. Die Franziskanermönche bieten auch Exerzitien und Einkehrtage sowie Führungen an. Seit 1731 wird hier übrigens Bier gebraut. Bis zu 80 Wallfahrten finden jährlich auf den Kreuzberg statt. Die Klosterkirche folgt im Stil der Bettelkirchen des Ordens und wirft sich nicht mit einem Kirchturm in die Brust. Wir sehen Barock und Rokoko.

Nach diesem ersten Schnuppern kommen wir über den Gipfel des Kreuzbergs und zum Sendemast, zu einer Aussicht mit Panoramahinweisen, einem Gipfelkreuz und dann zu den Golgatha-Kreuzen, die 1582 bereits aufgestellt wurden und dem Berg den Namen gaben. Zuvor hieß der Kreuzberg Aschberg. Entlang des Stationenwegs kommen wir zum Kloster zurück und stehen vor dem Bruder-Franz-Haus (1687), indem Ausstellung, Begegnung, Meditation und Information zusammentreffen. Wir haben die zweite Hälfte der Tour Gelegenheit durch den Wald federnd die Eindrücke zu sortieren.

Bildnachweis: Von Agentakt [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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