Vitaltour Rheingrafenstein (Nahetal)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 15 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 52 Min.
Höhenmeter ca. ↑444m  ↓444m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Vitaltouren sind eine Reihe von Rundwanderwegen an der Nahe und dem sich nördlich anschließenden Soonwald. Eine diese vitalen Wandertouren erkundet den Rheingrafenstein und den Bad Kreuznacher Stadtwald. Startpunkt der Rundwanderung ist der Parkplatz am Freizeitgelände Kuhberg. Je nachdem, wo wir das Auto abstellen: Wir müssen auf den Weg „An der Sternwarte“ an der Rheingrafenwiese, um loszuwandern.

Es geht südwärts, mit dem Uhrzeiger, zum Forsthaus Spreitel und an der Schutzhütte Zur Klause vorbei mitten hinein in den Forsthaus Spreitel. Der Bad Kreuznacher Stadtwald gliedert sich von Norden nach Süden in drei Bereiche: den Lohrer Wald, die Hardt und den Spreitel. Zusammen bringen die es auf eine Fläche von über 700ha. Die Höhenlage schwankt zwischen 105 und 343 Meter.

Wir wandern durch den schönen Wald zum Schlossberg (343m), wo es einen schönen Aussichtspunkt gibt. Weiter geht es zur Bismarckhütte und dann auf direktem Weg zur Altenbaumburg. Die Altenbaumburg wurde wahrscheinlich im 12. Jahrhundert als Spornburg auf einem Bergrücken über dem Ort Altenbamberg im rheinland-pfälzischen Alsenztal errichtet. Sie ist die Stammburg der Raugrafen und eine der größten Burgruinen der Pfalz. Die 200 mal 40 Meter messende Ruine der Altenbaumburg besteht aus drei separaten Anlagen, deren bauliche Reste größtenteils aus dem 14. und 15. Jahrhundert stammen.

Jetzt gehen wir auf schmalen Pfaden oberhalb des Alsenztales bis zur Mündung der Alsenz in die Nahe. Die Mündung können wir uns vom Aussichtspunkt Johanneslust schön in Augenschein nehmen. Nächstes Ziel ist dann der Rheingrafenstein, eine mächtige Felsformation an der Nahe, auf deren Spitze im 11. Jahrhundert Burg Rheingrafenstein gebaut wurde.

Burg Rheingrafenstein ist die Stammburg der Ritter vom Stein, der späteren Wild- und Rheingrafen. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg von Spaniern erobert und im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1688 zerstört. Teile des Berings, ein Gewölbekeller, ein paar Treppen zum ehemaligen Wohnturm sowie die Grundmauern des ehemaligen Treppenturms sind noch erhalten. Eine weitere Treppe führt durch einen Felsen auf eine Aussichtsplattform.

Weiter geht es zum Gans (322m) und der Weg dorthin führt durchs Naturschutzgebiet Gans und Rheingrafenstein. Der Zwei-Bäder-Blick und ein nicht weiter bezeichneter Aussichtspunkt verkürzen den Weg, bevor wir schließlich wieder an der Rheingrafenwiese herauskommen.

Bildnachweis: Von giggel [CC BY] via Wikimedia Commons

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