Trier-Tarforst

Der Trierer Stadtteil Tarforst ist weitestgehend vom Campus der Universität Trier geprägt, die in den 1970er Jahren auf dem südlichen Plateau des Petrisbergs (265m) neu gebaut wurde und die heute 14.000 Studierende unterrichtet.

Der historische Kern von Tarforst ist Alt-Tarforst, das sich seinen dörflichen Charakter bewahren will. In Alt-Tarforst steht der Maximiner Hof, ein Zehnt- und Gerichtshof aus dem Jahr 1586. Der stattliche Krüppelwalmdachbau mit dem polygonalen Treppenturm fällt ein wenig auf in der Straße Am Hötzenberg.

Ein Stückchen weiter steht die katholische Pfarrkirche St. Andreas. Der zweiachsige Saalbau mit einem barocken Giebelreiter stammt aus dem Jahr 1780.

Im Osten von Tarfort erhebt sich der Naumeter Kopf (344m), dessen Spitze von einem Gipfelkreuz geziert wird. Hinauf auf den Naumeter Kopf mit schöner Aussicht über die Trierer Talweite führt u.a. die Traumschleife Trierer Galgenkopftour (15km).

Der Trierer Stadtteil Filsch grenzt südlich an Tarforst und war jahrhundertelang von Landwirtschaft geprägt. Heute leben dort etwa 830 Menschen, aber kaum einer davon mehr von Ackerbau und Viehzucht. Wiesen und Wälder umgeben das Örtchen mit der kleinen Filialkirche St. Lucia. Der barocke Saalbau mit Giebeldachreiter wurde 1798 gebaut.