Traufgang Wacholderhöhe zum Leimenfels und den Sandlöchern (Albstadt)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 19 Min.
Höhenmeter ca. ↑275m  ↓275m
Traufgang (Albstadt) Wegzeichen Markierungsschild

Auch bei diesem Traufgang-Premiumwanderweg rund um Albstadt ist der Name Programm. Die Runde wird von lieblicher Natur geprägt werden, mit „schafgemähter“ Wacholderheide und Aussichten von der Traufkante oder von Felsen.

Das Oval der Wanderung liegt östlich der Albstädter Stadtteile Truchtelfingen und Trailfingen. Wir beginnen im Norden, gehen gegen den Uhrzeigersinn in den Süden und wieder zurück zum Start- und Zielpunkt, der da ist am Parkplatz beim Schützenhaus, den man von der Neuweiler Straße (L442) aus erreicht. Vom Schützenhaus aus wandern wir durch hellen Buchenwald und treffen auf ein Downhill-Eldorado für Mountainbiker und den Schlossberglift, der Skifahrer auf die Piste transportiert.

Nach etwa 1,6km sind wir auf dem Schlossberg und auf rund 915m. Die Burg Tailfingen, auch Tailfinger Schloss genannt, ist der Rest einer Spornburg auf etwa 935m. Ihre Zeit währte nicht lange, vermutlich nur 150 Jahre, denn sie wurde wohl um 1250 aufgegeben. Zu sehen sind lediglich Wall und Graben. Wenn wenig zu sehen ist, ist viel Platz für abenteuerliche Geschichten, wie der Sage um die Raubritter und Hunde mit feurigen Augen, die Schätze bewachen.

Neuerliche Aussichten genießen wir dann vom Leimenfels aus, unserem mit 940m höchsten Punkt der Runde. Die nächste Perle an der Aussichtsschnur erreichen wir durch den Wald am Meinetshaldenfelsen. Die Landschaft lockert auf und wir sehen Wacholderheiden, Wiesen und Kulturlandschaft auf dem Weg zur nächsten Perle: die Gruppe der Strichfelsen. Unsere Aufmerksamkeit wird immer wieder von der herrlichen Natur gebündelt, wenn wir seltene Orchideen entdecken oder Silberdisteln, die urwüchsige Kraft mit Felsen und Hangbuchenwald bestaunen.

Wenn wir die Degerfeldstraße überquert haben, lockt der Schönhaldenfelsen mit benachbartem Gasthaus. Westlich erstreckt sich Truchtelfingen, während wir von 900m aus den Blick schweifen lassen. An dieser Stelle haben wir rund die Hälfte des Wegs. Das Landschaftsbild, zunächst talwärts, weiß weiterhin durch Abwechslung zu unterhalten und es geht wieder aufwärts mit Wacholderheiden.

Nach rund 6,1km sind wir bei den Sandlöchern mit den Sandballenhöhlen. Sie entstanden durch den Abbau von Dolomitsand. Wir sind also in einem alten Steinbruch unterwegs und für Wanderer hat man eine Grillstelle angelegt. Weiter geht es durch Heidelandschaft, Wiesen und Wälder, ganz ohne Trubel, bis zum Schützenhaus.

Bildnachweis: Von ANKAWÜ [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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