Schlossfelsenpfad Albstadt (Traufgang auf der Schwäbischen Alb)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 15 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 56 Min.
Höhenmeter ca. ↑520m  ↓520m
Traufgänge Albstadt Markierung

Diese Traufgang-Runde legt sich östlich an Ebingen, den größten Teil der 1975 gegründeten Stadt Albstadt im Zollernalbkreis. Die westlich von Ebingen gelegene Ochsenbergtour ist auch ein Traufgang. Heute wollen wir neben Panoramablicken bis zu den Alpen, Wacholderheiden, blühenden Wiesen, tierischen Begegnungen, zum Beispiel mit Wildschweinen, auch den Schlossfelsen mit Schlossfelsenturm entdecken.

Was Ebinger Schlossfels genannt wird, ist die Burg Häringstein aus der Zeit um 1100. Auch interessant werden die Abschnitte ab der Hangkante des Albtraufs sein. Wir werden mit dem Uhrzeiger gehen und den Schlossfelsenturm zum Abschluss genießen. Start ist der Parkplatz Am Waldheim am Ende der Straße Am Waldheim.

Linkerhand ist der Kletterpark Waldheim und ein Stück weiter, auch links, schließt sich das Wildschweingehege an den Weg. Der Hasenwäldleweg führt und durch Wald. Nach links biegen wir in den Süßer Grund Weg ein und von dort kommen wir bei einer Schutzhütte auf den Steinenlöchleweg.

Rund 1,5km sind wir gewandert und die Landschaft um uns herum wird immer abwechslungsreicher und offener. Die Nordschleife der Runde bringt uns durch die herrliche Wacholderheide mit Silberdisteln und heidetypischer Flora und Fauna. Nach etwa 5,1km biegen wir nach rechts in den Weg Heinlochsträßchen ein und nach insgesamt rund 6,2km lassen wir die Landschaft am Siegenbühl und dem „Stählernen Männlein“ nebst alten Traufbuchen, Wiesen und Heide hinter uns, etwa an der Stelle, wenn wir die L448 überqueren.

Wir wandern weiter in südliche Richtung und gelangen zum Rossberg mit Fohlenweide und einem Spielgelände für Kinder. Etwa 900m weiter gibt es erneut einen Spielplatz, diesmal namens Fohlenweide mit benachbarter Gastronomie, von Wiesen umgeben. Nach einer Rast biegen wir in den Triebweg ein, es geht weiter gen Süden, auf den Vorderen Teichweg und dann zum Mühlenfels, einem Aussichtspunkt.

Wir sind schon dabei die Richtung zu wechseln und es geht gen Norden, wobei noch einige hübsche Aussichten auf uns warten wie der Galgenfels und die Schleicherhütte, die sehr exponiert auf dem Eschlesfelsen steht und wo man eine wunderbare Sicht in westlicher Richtung und über Ebingen hat. Bereits um 1900 gab es hier einen Aussichtspavillon. Nachdem ein Sturm diesen zerstört hatte, baute man 1992 einen neuen.

Wenn wir etwa 12,4km gesamt gewandert sind, kreuzen wir erneut die L448, kommen durch Wald an der Hexenküche vorbei und nähern uns dem Schlossfelsen und den Resten der Burg Häringstein hoch über Ebingen. Hier droben war die Burg der Herren von Ebingen, die bereits im 13. Jahrhundert aufgegeben wurde.

1899 wurde ein 24m hoher Aussichtsturm errichtet und in der Zwischenzeit durch Sanierungen gut erhalten. Der Schlossfelsenturm wurde zum Wahrzeichen von Ebingen und von der Aussichtsplattform aus kann man bei guten Bedingungen die schneebedeckten Schweizer Alpen erblicken. Der Schlossfelsenweg bringt uns zum Waldheim zurück mit Ferienanlage und Biergarten.

Bildnachweis: Von Wastl-gabel [Public domain] via Wikimedia Commons

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