Spitzsteinhaus-Runde von Sachrang aus (Chiemgauer Alpen)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 57 Min.
Höhenmeter ca. ↑793m  ↓793m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Runde guckt über den Zaun sozusagen, nämlich zum Spitzsteinhaus der Sektion Bergfreunde München des Deutschen Alpenvereins. Das Spitzsteinhaus steht auf 1.252m Höhe und auf der Seite von Österreich im Tiroler Bezirk Kufstein. Da wollen wir hin. Der Spitzstein misst 1.598m und über seinen Felsgipfel verläuft die Deutsch-Österreichische Grenze.

Unsere Wanderung nimmt in Sachrang auf rund 730m ihren Ausgang, ein malerisches Bergdorf mit der künstlerisch oft beachteten barocken St. Michael Kirche (1688), die auch schon Drehort für die Fernsehserie „Der Bergpfarrer“ war (ZDF).

Das Spitzsteinhaus werden wir nach etwa 4km erreichen, den höchsten Punkt zwischen Spitzsteingipfel und Brandelbergalm auf der Grenze und nach circa 5,6km. Dann wird es hinuntergehen und wir werden den Kohlstätter Bach ein wenig begleiten, der in die Prien fließt. Die Prien umspielt unsere Wanderrunde östlich und südlich und durch ihre Auen werden wir auf den letzten rund 3km unterwegs sein.

Wir parken an der Prien auf dem Parkplatz Geigelstein, links ist die Prien, rechts die St2093, die wir überqueren, gegenüber steht ein Kriegerdenkmal. Wir nehmen die Dorfstraße und durch die Kirchstraße kommen wir an der hübschen St. Michael Kirche vorbei, die auch im Inneren ein Schmuckstück ist.

Wir folgen der Prien und der Kirchstraße, von der wir dann zugunsten der Prien nach rechts abbiegen. Es geht steig bergauf und wir kommen durch Mitterleiten. Bäume und Almwiesen sorgen für Abwechslung im Landschaftsbild, dann überschreiten wir die Grenze und kommen zum Spitzsteinhaus auf Tiroler Seite.

Die Aussicht ist herrlich hier unterhalb des Spitzsteingipfels. Wir sehen Kufstein, das Inntal und das Kaisergebirge und die Speisekarte des Spitzsteinhauses. Frittatensuppe, erfahren wir, nennt man im Schwäbischen Flädlesuppe oder anderweitig Pfannkuchensuppe – wir entscheiden uns für ein Jausen-Brettl.

Wohl gestärkt geht’s weiter, der Spitzstein-Felsengipfel erhebt sich linkerhand. Wir sind Grenzgänger! Als nächstes durchkreuzen wir die Wiesen der Brandelberg-Alm. Es geht abwärts durch den Wald und wir stoßen auf den Kohlstätter Bach. Während der Kohlstätter Bach in die Prien mündet, nähern wir uns ihrer Aue und zwar durch Huben, treffen auf das Prienufer gegenüber von Berg und kommen nach Sachrang zurück.

Bildnachweis: Von Jörg Braukmann [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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