Spessartspur Niederrodenbacher Barbarossaquelle und Klosterruine


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Wegweiser
Länge: 12.53km
Gehzeit: 02:50h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Ob der berühmte „Rotbart“ Friedrich I. einst selbst aus dem Gewässer einen Schluck genommen oder es gar selbst angelegt hat, dieser Spur können Wanderer auf der folgenden Route im Spessart nachgehen. Im Süden von Niederrodenbach bleibt das hingegen nicht das einzige Sehenswerte, was es zu entdecken gibt. Mit der reizvollen Natur und einem wahrhaft mystisch anmutenden Schauplatz versammelt die Strecke auf circa zwölf Kilometern Gründe für einen Besuch.

Also steuern wir den Startpunkt mit Parkplatz an, der sich erst einmal wenig abgeschieden direkt an der Autobahn erstreckt. Doch zu allen Seiten breitet sich auch schon ein dichtes Baumgeflecht aus und kündet von den sich anschließenden Kilometern. Bei der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Runde aus Niederrodenbach zugänglich. Frankfurt am Main ist nicht weit entfernt.

Nun steht aber auf jeden Fall der Wald im Fokus, den wir im Laufe des Tages im Grunde nicht verlassen werden. Dafür gilt es der aufgestellten Beschilderung mit dem oben abgebildeten Zeichen zu folgen oder das GPS zu Hilfe zu nehmen. Ein Highlight gleich zu Beginn ist die verfallene Klosterruine St. Wolfgang, von der man sich kaum entfernen möchte, um die geheimnisvolle Atmosphäre auszukosten. Später führt der Pfad zum Glück ein zweites Mal zu dieser Stelle.

Zunächst möchten wir das nicht weniger einladende Ambiente im Dickicht auskosten und stoßen im weiteren Verlauf ebenfalls auf einige Überraschungen. Da wären zum einen die sogenannten Steinbrüche, welche Kletterbegabte zum Kraxeln verführen mögen, andererseits lockt die bereits angesprochene Barbarossaquelle auf eine Verweilpause.

Verpflegung macht sich hier am besten aus dem Rucksack und sollte vorher eingesteckt werden. Im übrigen Teil bieten sich wieder Möglichkeiten zum Rasten – zum Beispiel im Schatten der hessisch-bayrischen Grenze, welche Ausflügler entlangschreiten. Darauf bewegt sich der Kurs schnurstracks zurück auf die mittelalterliche Ruine zu.

Zum Abschluss lohnt es sich, dort noch einmal die Ruhe und Stimmung zu genießen, möglicherweise auf eine kleine Entdeckungstour zu gehen. Darüber hinaus serviert die nahegelegene Waldschänke Rodenbach im Schützenhaus Hubertus schmackhafte Gerichte im Innen- und Außenbereich.

Bildnachweis: Von Haselburg-müller [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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