Spabrücken

Spabrücken liegt eingerahmt vom Soonwald-Hauptkamm nördlich und dem Gauchswald südlich im Gräfenbachtal. Bekannt ist der Erholungsort Spabrücken bei Wallfahrern durch die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt mit dem angeschlossenen Kloster. Das wird zurzeit von der katholischen Gemeinschaft der Schwestern vom gemeinsamen Leben genutzt.

Die einstige Franziskanerklosterkirche ist ein fünfachsiger Saalbau, der auf den Mauern einer Vorgängerkirche von 1359 errichtet wurde. In den Jahren 1731-36 bauten die Franziskaner die dreiflügelige Klosteranlage und die einschiffige Saalkirche mit dem geschweiften Giebel und den Dachreitern auf dem Satteldach. Im Inneren der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt finden sich Malereien und eine Stumm-Orgel aus dem Jahr 1739.

Nordwestlich am Gräfenbach liegt die Gräfenbacher Hütte. Die bauliche Einheit steht unter Denkmalschutz und stammt aus dem Jahr 1839. Die Anlage hatte einst auch einen Hochofen, der erhalten ist, aber abgesperrt werden muss, da er zusehends verfällt. Man sieht an der Straße ein- bis zweigeschossige klassizistische Bruchsteinhäuser und Fachwerkausführungen sowie einen zweiflügeligen Magazinbau.

Nordöstlich von Spabrücken im Übergang in die Gemarkung von Hergenfeld erhebt sich der Weißenfels (537m). Der als Naturdenkmal geschützte Weißenfels wird von einigen Wanderwegen angesteuert. Hier gibt Sitzgelegenheiten, eine Wetterschutzhütte und vor allem einen schönen Blick über Bad Kreuznach hinweg ins Pfälzer Bergland mit dem markanten Donnersberg (687m) als Blickfang.