Seenrunde auf der Ville-Seenplatte (Naturpark Rheinland)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 18 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 57 Min.
Höhenmeter ca. ↑203m  ↓203m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Ville-Seenplatte ist eine Kette von kleineren und größeren Seen, die durch den Tagebau im Rheinischen Braunkohlerevier im 19. und 20. Jahrhundert entstanden sind. Die Ville-Seenplatte liegt komplett im Naturpark Rheinland und einzelne Gebiete sind zusätzlich als Naturschutzgebiete ausgewiesen.

Unsere Erkundungstour der Villeseen beginnen wir am Donatusparkplatz ein Stückchen südlich vom Bahnhof in Erftstadt (fürs Navi: Schlunkweg 1b in Erftstadt). Vom Parkplatz gehen wir zunächst hinauf zum Bahnhof Erftstadt, der an der Eifelstrecke Köln-Euskirchen-Gerolstein-Trier liegt. Man kann also auch problemlos mit dem Zug anreisen, um die Seenrunde zu wandern.

Durch die Bahnhofstraße stoßen wir auf den Grubenweg, dem wir zum Waldbiergarten Liblar folgen und dann in die Wassersportallee einbiegen. Dieser befestigte Weg bringt uns zum Liblarer See. Der 53ha große Liblarer See wird als Badesee und für Wassersportangebote genutzt und ist daher einer der bekanntesten Seen der Ville-Seenplatte.

Wir wandern entlang des Westufers des Liblarer See zum Strandbad Liblarer See und halten uns dahinter links. Man passiert die Bundesstraße B 265 nach Hürth und wandert dann unterhalb der Deponie Vereinigte Ville (hier wird kein organisches Material mehr abgelagert, weshalb man keine Geruchsbelästigung fürchten muss) zum Bleibtreusee.

Der Bleibtreusee ist mit 74ha Fläche größer. Hier müssen sich Wassersportfreunde den See allerdings mit der Natur teilen, denn manche Uferabschnitte sind als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Seit 2007 ist am Nordufer des Bleibtreusees eine Wasserskianlage in Betrieb.

Vom Bleibtreusee hält man sich wieder zur Bundesstraße, quert diese und kommt nun zum 35ha großen Heider Bergsee. Auch hier sind Teile des Sees als Naturschutzgebiet ausgewiesen, aber es gibt auch ein Freibad und einen Campingplatz, die bereits wenige Jahre nach der Schließung der Grube 1964 angelegt wurden.

Wir kommen nun vorbei am Wasserturm Brühl, wo im Sommer einer Biergarten für eine kurze Pause einlädt. Dann halten wir uns weiter südlich, streifen die Otto-Maigler-Wiese und erreichen den 4ha großen Pingsdorfer See. Jetzt wandern wir westlich unterhalb von Untersee, Mittelsee und Obersee zurück zum Donatusparkplatz.

Bildnachweis: Von Willy Horsch (Own work) [GFDL], via Wikimedia Commons

Vgwort