Rund um den Liblarer See (Ville)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 4 km
Gehzeit o. Pause: 59 Min.
Höhenmeter ca. ↑69m  ↓69m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Als lokaler Rundwanderweg A 1 hat der Eifelverein eine Runde um den Liblarer See ausgeschildert. Der 53ha große Liblarer See gehört zur sogenannten Ville-Seenplatte, die aus rund vierzig Seen besteht, die als Überbleibsel des Braunkohletagebaus entstanden sind.

Da, wo heute der Liblarer See Ausflugsgäste aus der Region Köln-Bonn anlockt, war von 1900-61 die Grube Liblar. Der Liblarer See ist sowohl Badesee, als auch Angelgewässer, Segelrevier und Kanustrecke. Daher ist der Liblarer See ein beliebtes Naherholungsgebiet im Naturpark Rheinland.

Wir starten die Wanderung am Westufer des Liblarer Sees. Am Ende der Seestraße in Liblar gibt es einen Parkplatz, von dem aus man schnell zur Hütte des Angelvereins Liblar kommt. Von hier aus wandern wir im Uhrzeigersinn los.

Erstes Ziel ist das Strandbad Liblarer See, der zum Campingplatz Liblar gehört. Es gibt hier eine Seeterrassee mit gastronomischem Angebot und Sandstrände, die zum Baden – kostenpflichtig! – einladen.

Am Ende des Campingplatzes trifft der Rundwanderweg A 1 auf den Karauschenweiher, der 1959 entstand, als das Grundwasser nach Beendigung des Tagesbaus wieder stieg. Der Karauschenweiher ist deutlich kleiner als der Liblarer See und hat nur eine Fläche von gut 1ha.

Wir wandern nun entlang des Ostufers des Liblarer Sees und passieren das Vereinsheim der Wassersportfreunde Liblar und direkt benachbart das Clubhaus des Segelclubs Ville. Dann kommt man zur Südspitze des Liblarer See und wandert das Westufer wieder hinauf zum Ausgangspunkt der Tour.

Die Ville ist ein Höhenzug im Westen von Köln, der sich vom Drachenfelser Ländchen bis zur Jülich-Zülpicher Börde zieht. Die Ville ist im südlichen Teil durch die Ville-Seenplatte gekennzeichnet. Im Norden dominieren Aufschüttungen aus dem Tagebau. Die Ville ist das Kernstück des Naturpark Rheinland, der von seiner Gründung 1959 bis zur Umbenennung 2005 noch Naturpark Kottenforst-Ville hieß.

Bildnachweis: Von HOWI - Horsch, Willy [GFDL], via Wikimedia Commons

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