Schmalwassertal-Rundwanderung im Naturschutzgebiet Lutter


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 26 Min.
Höhenmeter ca. ↑122m  ↓122m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Lutter fließt einmal vertikal durch Marwede, einem Dörfchen östlich von Eschede, am Rand des Naturparks Südheide in der Lüneburger Heide. Die Einheitsgemeinde Eschede hat sieben Ortsteile. Marwede selbst ist ein Teil von Scharnhorst. Irgendwie scheint hier alles ein Teil von allem – und das zieht sich wie ein roter Faden auch durch die vielen Schutzgebiete in der gesamten Region, die geben sich die Klinke in die Hand.

Wir sind im Naturschutzgebiet Lutter unterwegs. Die Lutter ist ein recht naturnaher Heidebach, kommt auf 26km, startet nördlich von Weyhausen (Celle) und mündet in die Lachte. Das Naturschutzgebiet Lutter kommt auf 2.435ha. Es schützt nicht nur die Vielseitigkeit des Baches, sondern auch der Auen- und Bruchwälder, Moore, Sümpfe und Quellgebiete. Eine Besondere Bewohnerin der Lutter in Marwede bei der alten Mühle ist die Heide aus Lüneburg, die dort nackert in Bach kauert, versteinert.

Unsere Runde beginnt am Friedhof Marwede, östlich der Lutter. Wir schlagen einen Waldhaken und treffen auf das Schmalwasser, das der Lutter bei Bargfeld zufließt. Als nächstes kommen wir zum Röderbach, der seinerseits das Schmalwasser andickt. Wir sind im Auenwald und bei einigen Teichen. Im Karree wandern wir gen Süden überwiegend durch Laubmischwald und kommen dann durch Feuchtgebiete und Wiesen an den Röderloher Bach, der will auch ins Schmalwasser.

Am Schmalwasser nördlich von Bargfeld wird es dann noch wässriger mit den zusammenfließenden Bächen und Weihern. Beim kleinen Badeteich könnte man eine Rast einlegen. Weitere Abwechslung bringen Wiesen und Felder ins Kulturnatur-Mosaik.

Unsere Runde ist hier an ihrem Südzipfel und macht kehrt: Wiesen, Weiden, Acker, Wäldchen, noch mehr Felder und wir sind wieder in Marwede, mit renaturierter Lutter und der Heide im Wasser. Vielleicht zählt sie ja Flussperlmuscheln, ist nicht traurig sondern konzentiert.

Bildnachweis: Von Hajotthu [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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