Rundweg - Über dem Schleidener Tal


Erstellt von: wandertom
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 48 Min.
Höhenmeter ca. ↑294m  ↓294m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Startpunkt: Oberhausen/Eifel - Zöllerplatz Der Zöllerplatz in Oberhausen war ehemals Standort eines Eisenhüttenwerkes, dann einer Schraubenfabrik, später einer Gabelfabrik - heute ein gestalteter Dorf- und Versammlungsplatz -, dieser wird einseitig von einer überwiegend aus Fachwerkhäusern bestehenden Bebauung begrenzt, die eine einzigartige Silhouette bilden.

- vorbei am Kriegerdenkmal Oberhausen und am Fischteich "Essersee"

- Waldweg "Hellesbachtal" Richtung Bronsfeld

Bronsfeld ist ein Ortsteil von Schleiden und verfügt über einen Bolz-, Kinderspiel- und Bürgertreffplatz, eine katholische Kapelle und ein Feuerwehrhaus des Löschzuges IV Harperscheid/ Bronsfeld der Freiwilligen Feuerwehr. Nur wenige Kilometer vom Ort Bronsfeld entfernt befindet sich der Nationalpark Eifel.

- Auf den Feldwegen um Bronsfeld Richtung Schleiden

Schleiden ist eine Stadt in der Eifel im Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen. Das Stadtgebiet wird von Süden nach Norden von der Olef durchflossen. Schleiden war von 1829 bis 1972 Kreisstadt des Landkreises Schleiden.

Der Ort war im Mittelalter und der frühen Neuzeit Mittelpunkt der Herrschaft, später der Grafschaft Schleiden, die selbst Bestandteil des Herzogtums Luxemburg war, ab 1441/43 im Rahmen der Niederlande (erst unter den Burgundern, dann der Habsburger). Nach der Teilung der Niederlande verblieb das Herzogtum Luxemburg mit Schleiden, bei der spanischen Linie der Habsburger. Nach dem spanischen Erbfolgekrieg kam das Herzogtum Luxemburg, immer noch mit Schleiden, zur österreichischen Linie des Hauses Habsburg. Als das revolutionäre Frankreich 1794/95 die Niederlande eroberte, wurde das Herzogtum Luxemburg bald auf drei Départements verteilt (Forêts, Sambre-et-Meuse und Ourthe). Schleiden kam zum Département Ourthe (Hauptort Lüttich (fr. Liège)). 1815 (Wiener Kongress) wurden die früheren luxemburgischen Gebiete östlich der Flüsse Our, Sauer und Mosel Preussen zugeteilt. Somit wurde Schleiden "preussisch" und 1871 Teil des Deutschen Reiches. Die Kleinstadt Schleiden darf sich damit rühmen, dass sie gleich zwei bedeutende Humanisten hervorgebracht hat: Johannes Sleidanus sowie Johannes Sturm, auch als Ioannes Sturmius bekannt.

- Schloss Schleiden

Das Schloss Schleiden war früher die Burg der Herren von Schleiden aus dem Hause der Grafen von Blankenheim. Ihre Entstehung wird ins 12. Jahrhundert datiert. Von der früheren Burg sind nur noch der Südflügel und Teile des Ostflügels erhalten. Bei einem Umbau der Anlage Anfang des 17. Jahrhunderts wurde die Hofseite mit einem Renaissanceportal geschmückt. 1920 wurde Schloss Schleiden an den Orden der Lazaristen verkauft. Im Zweiten Weltkrieg brannte die alte Grafenresidenz vollständig aus, wurde jedoch wieder aufgebaut und ist heute in privater Trägerschaft.

- Schlosskirche Schleiden

Die Schlosskirche Schleiden (katholische Pfarrkirche „St. Philippus und Jakobus“) ist eine dreischiffige Kirche aus dem frühen 16. Jahrhundert in der Stadt Schleiden, die heute zu den bedeutendsten spätgotischen Hallenkirchen der Nordeifel gehört.

- Schleidener Auel, Wanderweg Richtung Oberhausen

- Zöllerplatz Oberhausen

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