Rundwanderweg Lehmenbrunnen bei Lichtenfels (Oberfranken)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 4 Min.
Höhenmeter ca. ↑418m  ↓391m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der 16,2km lange Rundwanderweg startet am denkmalgeschützten Bahnhofsplatz in der Korbmacherstadt Lichtenfels, das sich mit einem historischen Stadtkern zeigt mit Mauer-, Turm- und Torresten aus dem 14. Jahrhundert. Wir können entscheiden, ob wir die Sehenswürdigkeiten der Korbmacherstadt zuerst oder zum Schluss der Wanderung besichtigen.

Die Runde öffnet sich südlich von Main, Altstadt und der B 173, führt durch Feldflur und Wald teils entlang des Leuchsenbachs nach Mistelfeld sowie zur ehemaligen Zisterzienser-Dependance Klosterlangheim. Danach gehen wir nach Oberlangheim, wo wir uns auf den bewaldeten Rückweg begeben, vorbei am Lehmenbrunnen zum Victor-von-Scheffel-Blick und über die Hohe Eller mit Aussicht. Die Runde kann natürlich auch gegen den Uhrzeiger gegangen werden.

Vom Bahnhof Lichtenfels aus gesehen halten wir uns links und streben dem Marktplatz zu. Der Bahnhofsvorplatz mit dem Empfangsgebäude von 1845 und die Altstadt von Lichtenfels sind als Ensemble denkmalgeschützt. Wir gehen durch die Bahnhofstraße durch die Innere Bamberger Straße. Das Rathaus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts erstreckt sich über 5 zu 15 Achsen. Die katholische Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist ein Sandsteinquaderbau und im Kern aus dem 15. Jahrhundert. Über die Langheimer Straße verlassen wir den Stadtkern und überqueren die B 173. Nach rechts biegen wir in die Victor-von-Scheffel-Straße ein, halten uns in südliche Richtung via Theodor-Heuss-Straße, Nordgauer Straße und „An der Moritzkappel“, wo wir links abbiegen.

Es geht entlang von Waldrand und Flur zum Leuchsenbach und nach Mistelfeld mit der katholischen Kirche St. Andreas, deren Chor und Langhauskern aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts stammen. Mistelfeld gilt als die Wiege der Spankorbmacherei. Spankörbe sind jene, die wir beispielsweise mit Pflaumen gefüllt kennen. In Mistelfeld entstanden im 19. Jahrhundert die ersten Betriebe, deren Anzahl um 1927 auf 30 gestiegen war. Über die Leo-Veith-Straße gehen wir auf Tuchfühlung mit dem Leuchsenbach und kommen nach Klosterlangheim, das ein kleines Heimatmuseum hat und einige Gebäude der ehemaligen Zisterzienserabtei zu bieten hat, beispielsweise die Kirche.

Wir gehen in südwestliche Richtung durch Feld und Wald nach Oberlangheim mit dem Kirchlein St. Michael (1907). Wir gehen ein Stück durch den Ort und umrunden ihn dann an seiner Westseite, um uns in nördliche Richtung zum Lehmenbrunnen auf zu machen. Nächstes Highlight im wahrsten Sinne ist der Victor-von-Scheffel-Blick (470m) mit fantastischem Blick über Landschaft und zur Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen – hier lohnt sich ein Verweilen! Den nächsten Ausblick bietet die Hohe Eller und wir kehren zurück nach Lichtenfels.

Bildnachweis: Von AndreasThum, Eigenes Werk, [CC BY-SA 3.0]

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